12 Tipps, um dich auf deinen Adoptivhund vorzubereiten

Planst du, einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren? In unserem heutigen Artikel findest du einige Ratschläge, um dich auf die Ankunft deines neuen Mitbewohners vorzubereiten.  
12 Tipps, um dich auf deinen Adoptivhund vorzubereiten

Letzte Aktualisierung: 10 Juni, 2021

Wenn du dich dazu entschieden hast, einen Hund aus einem Tierheim zu adoptieren, oder darüber nachdenkst, dies zu tun, ist es wichtig, einige Dinge zu berücksichtigen, die auf dich und dein neues Haustier zukommen können. Denn die Wahrheit ist, dass ein Adoptivhund sehr überfordert sein kann, wenn er in sein neues Zuhause kommt.

Zunächst solltest du wissen, wie das Tier zu Hause, auf der Straße und gegenüber anderen Menschen reagieren wird – und was du gegen ungewollte Reaktionen tun kannst. Du solltest dies jedoch stets mit Geduld tun und deinen Hund liebevoll behandeln.

Vorbereitung auf die Ankunft deines Adoptivhundes

Du kannst einige Vorbereitungen treffen, um die Ankunft deines neuen Hundes so angenehm wie möglich für ihn zu gestalten

Bevor du deinen neuen Adoptivhund nach Hause bringst, solltest du sicherstellen, dass alles für ihn vorbereitet ist, damit er sich wohlfühlt, wenn er zu Hause ankommt. Bereite folgende Dinge vor:

1. Das erste ist das Bett. Wenn der Hund einige Zeit in einem Käfig verbracht hat, wird er einen bequemen Platz zum Ausruhen zu schätzen wissen. Du hast die Wahl, ein Bett zu kaufen oder es selbst herzustellen. Beachte dabei, dass es besser ist, wenn es zu groß als zu klein ist.

2. Der zweite Schritt besteht darin, seinen Wasser- und Futternapf mit viel frischem Wasser und altersgerechtem Hundefutter vorzubereiten. Außerdem brauchst du Spielzeug oder etwas, auf dem er kauen kann. Dies ist äußerst wichtig, da einige Hunde Angst bekommen und den Drang verspüren, an etwas zu knabbern.

3. Ein Halsband und eine Leine sind unerlässlich, ebenso wie Beutel, mit denen du Kot aufsammeln kannst, wenn du mit deinem neuen Freund spazieren gehst. Denke daran, dass Tierheime in der Regel finanziell angeschlagen sind. Daher ist es am besten, wenn du all die Dinge zusammen hast, die dein Adoptivhund benötigt.

4. Es kann gut möglich sein, dass er bei seiner Ankunft in seinem neuen Zuhause sehr schmutzig ist. In diesem Fall solltest du Shampoo und möglicherweise eine Badebürste bereithalten. Alternativ kannst du deinen Hund auch zu einem Hundefriseur bringen und beobachten, wie er dort gebadet wird. Anschließend kannst du den Badevorgang zu Hause kopieren.

Sicherheit zu Hause

5. Mache dein Zuhause zu einem sicheren Ort. Stelle zum Beispiel sicher, dass sich keine giftigen Pflanzen in der Nähe befinden und dass dein Adoptivhund keinen direkten Zugang zum Müll hat. Entferne alles, was der Hund nicht fressen soll. Begrenze den Platz des Neuankömmlings im Haus. Auf diese Weise vermeidest du, dass er überwältigt wird.

6. Es ist ebenfalls eine großartige Idee, mehr über ihn zu erfahren. Zum Beispiel, wie seine Vergangenheit war, ob er Angst vor dem Tierarzt hat und ob er mit anderen Hunden auskommt. Es wird sehr hilfreich sein, mehr über die Gewohnheiten, die Persönlichkeit usw. deines Hundes zu erfahren.

Der erste Tag eines adoptierten Hundes zu Hause

7. Wenn du einen Hund adoptierst, solltest du mit ihm auf dem Weg nach Hause einen langen Spaziergang machen. Sie kannst du sicherstellen, dass er uriniert und etwas müde wird. Auf diese Weise wird er entspannter zu Hause ankommen und sein Harndrang wird geringer sein.

8. Sobald du mit deinem neuen Hund dein Zuhause betrittst, solltest du ihn von der Leine lassen und ihm erlauben, das ganze Haus zu beschnüffeln. Oder zumindest die Bereiche, die er kennenlernen soll. Vermeide vorerst die Küche, da sie generell ein unsicherer Bereich für Haustiere ist. Dort fühlt sich ein neues Tier zunächst einmal unruhiger.

9. Es ist normal, dass das Tier sein Revier markiert, indem es in einige Ecken uriniert. Dies gilt vor allem, wenn andere Hunde das Zuhause besucht haben.

Hyperaktivität bei deinem Adoptivhund

Die ersten Tage können für einen adoptierten Hund und auch für dessen Besitzer etwas stressig sein

10. Die ersten Tage können für einen adoptierten Hund und auch für dessen Besitzer etwas stressig sein. Um seine Hyperaktivität oder Aufregung in den Griff zu bekommen und um zu verhindern, dass er ins Haus oder an andere ungeeignete Orte uriniert, gehe am besten mindestens viermal täglich mit ihm spazieren. Die Gesamtzeit der Spaziergänge sollte 90 Minuten betragen. Es ist eine gute Idee, das Tier ein wenig zu ermüden, um seinen Stress abzubauen, da neu adoptierte Hunde häufig angespannt sind. Wenn er sich müde fühlt, kann er auch in seinem neuen Zuhause schlafen.

11. Zwinge ihn nicht, mit Menschen oder anderen Hunden zu interagieren oder sich an bestimmten Orten hinzulegen. Tue nichts, was ihn überfordern könnte. Versuche stattdessen, ihn durch verbale Kommunikation, Handbewegungen und Belohnungen zum Gehorsam zu führen.

Dein Adoptivhund und Ordnung

12. Hunde sind routineorientierte Tiere und sie mögen Ordnung. Lege daher einen Zeitplan für Spaziergänge und Essenszeiten fest, damit er sich daran gewöhnen und sich wohl fühlen kann. Vielleicht glaubst du, dass dies nicht wichtig ist, doch die Wahrheit ist die, dass es eine der effektivsten Möglichkeiten ist, deinem neuen Freund zu helfen, sich an sein neues Zuhause zu gewöhnen.

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