Berührende Geschichte über Freundschaft in Afghanistan

24 Juni, 2018
Immer wieder beweisen uns Hunde ihre Loyalität und ihren Mut!

Zwischen schrecklichen Kriegsbildern und -erfahrungen gibt es immer wieder berührende Geschichten über Freundschaft und Loyalität. In unserem heutigen Artikel geht es um die Freundschaft zwischen Mensch und Hund in schwierigen Situationen in Afghanistan. Lies weiter, es lohnt sich.

1. Geschichte über Freundschaft in Afghanistan

Die Hauptdarsteller dieser rührenden Geschichte sind der Soldat Julian McDonald und ein Hund namens Layka. Der tapfere Soldat hat diesem Hund sein Leben zu verdanken. Als Dankeschön hat der Soldat Layka nach dem Dienst in Afghanistan adoptiert.

Der Hund wurde in Afghanistan viermal angeschossen und schwer verletzt, denn er zweifelte keine Sekunde lang daran, seinen Menschenfreund mit seinem Leben zu beschützen. Das verwundete Tier musste sieben Stunden lang auf Leben und Tod operiert werden.

Sein Leben konnte zwar so gerettet werden, doch dem Tier musste ein Vorderbein amputiert werden.

Zum Dank für die Tapferkeit von Layka, adoptierte Julian den Hund, der jetzt Teil seiner Familie ist und trotz Behinderung ein glückliches Leben führt.

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2. Geschichte über Freundschaft in Afghanistan

Geschichte über Freundschaft in Afghanistan
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Zwischen Bomben und Kugeln konnte sich keiner vorstellen, dass eine Freundschaft zwischen Soldat und Hund entstehen könnte. Die Geschichte dieses Marine-Soldaten der amerikanischen Eliteeinheit, Craig Grossi, und eines tolpatschigen Straßenhundes mit kurzen Beinen ist rührend.

Craig nahm im Distrikt Sangin in Afghanistan an einer gefährlichen Mission teil. Zusammen mit seiner Truppe musste er in der Nacht sein Leben vor den Angriffen der talibanischen Feinde beschützen. Einige Tage später fand Craig einen Hund im Niemandsland. Er war ein bisschen dünn, doch sehr ruhig.

Meist bewegen sich Hunde in Gruppen und halten sich von Menschen fern, doch dieser kleine Kerl näherte sich Craig. Zwar war er ein bisschen misstrauisch, doch sehr liebesbedürftig. Die Soldaten wussten nicht, was sie mit ihm anfangen sollten, denn es war ihnen verboten, Kontakt mit Tieren in fremden Ländern zu haben. 

Doch da es sich anscheinend um einen Straßenhund handelte, entschieden sie, diese Regel zu brechen. Sie nahmen den Hund mit und fütterten ihn. Freudig wackelte er mit dem Schwanz und fraß die ganze Portion. Craig konnte nicht verstehen, wie der einsame Hund, der wohl keinen Kontakt zu Menschen gehabt hatte, so gelehrsam sein konnte. 

Als Craig zurück in die Sicherheitszone musste, konnte er seinen neuen Freund nicht alleine lassen… er folgte ihm auf Schritt und Tritt! Der Hund erhielt den Namen Fred und wurde im Lager der Marine-Soldaten aufgenommen.
Nachdem Craig seinen Vorgesetzten seine Absicht den Hund zu behalten mitgeteilt hatte, begann er mit der Adoption. Er wurde allerdings für eine neue Mission ausgewählt. Craig konnte seinen neuen Freund erst drei Monate später wieder sehen! Und wo war der Hund die ganze Zeit über? In Craigs Wohnung in New York!

2. Geschichte über Freundschaft in Afghanistan

Noch eine rührende Geschichte über Freundschaft zwischen Hund und Mensch: Drei Straßenhunde haben den Soldaten Chris Duke vor dem Tod durch eine Bombenexplosion gerettet. Alles begann, als der Freund seine drei haarigen Freunde kennenlernte, denen er Wasser und einen Teil seines eigenen Essens gab.

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Wochenlang waren die drei Freunde, die der Soldat mit den Namen Rufus, Target und Sascha getauft hatte, sehr dankbar für Futter und Streicheleinheiten. Doch an einem Morgen versuchte ein Selbstmordattentäter in das Lager von Duke einzudringen. Die Hunde konnten dies allerdings verhindern. Im Kampf aktivierte der Attentäter die Bomben und starb dabei.

Auch einer der Hunde starb. Die anderen beiden Hunde wurden schwer verletzt, konnten jedoch gerettet werden. Der Soldat Duke adoptierte die beiden Hunde danach und nahm sie mit nach Hause, wo sie jetzt glücklich mit ihrer neuen Familie leben.

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