Tierrechte für Medienstars: Alles Wissenswerte!

20 Februar, 2020
Die neuesten Trends in der Werbung und in den Netzwerken machen Tiere zu echten Medienstars. Aber wie sieht es mit den Tierrechten aus?
 

Die neuesten Trends in Werbung und sozialen Netzwerken machen Tiere zu echten Medienstars. Haustiere und Wildtiere, die gezähmt wurden, sind die Hauptdarsteller in vielen Werbekampagnen großer Unternehmen und auch in sozialen Netzen sind sympathische und kuriose Tiere aller Art sehr beliebt und auch finanziell attraktiv. Doch wie sieht es in diesem Fall mit den Tierrechten aus?

Wildtiere als Medienstars

In der Werbung der großen Handelsfirmen sieht man immer häufiger Tiger, Löwen, Affen und Elefanten. Diese und viele andere repräsentieren verschiedene Eigenschaften, mit denen sie ihre Produkte verkaufen wollen: Kraft, Mut, Dynamik, Freude… Aber was steckt hinter den Kulissen?

Die meisten dieser Tiere werden aus ihrem natürlichen Lebensraum gerissen und gezwungen, in einer für sie schädlichen Umgebung zu leben. Sie verlieren den Kontakt zu ihren Artgenossen, was ihre Fähigkeit zur Sozialisierung stark beeinträchtigt. Außerdem werden sie in der Regel in kleine Käfige gesperrt, die für ihre Entwicklung nicht geeignet sind.

Abgesehen von dem scheinbar guten Willen derer, die sie in Besitz nehmen, werden die Tiere misshandelt, wenn sie Medienstars sind. Zumindest in den meisten Fällen.

Isolation, Training mit körperlicher Gewalt oder Nahrungsentzug, der verursachte Stress oder die Verstümmelungen, die sie manchmal aufgrund von Unfällen erleiden, stellen eine Verletzung ihrer Rechte dar.

Haustiere, die Künstler der Familie

Auch Haustiere werden von großen Marken und ihren eigenen Besitzern als Medienstars „angeheuert“. Es scheint, dass ihre Präsenz in den verschiedenen Medien einen hohen Profit abwirft. Einige haben sogar ihre eigenen Manager und erzielen Gewinne, die die Gehälter ihrer Besitzer übersteigen.

 

Marketing- und Kommunikationsspezialisten sind kreativ und immer auf der Suche nach Innovationen. Auf diese Weise beziehen sie Tiere in ihre Kampagnen ein und sie haben sogar damit begonnen, exklusive Werbung für Hunde und Katzen zu betreiben.

Die bekanntesten Marken von Haustierfutter sind die Pioniere bei der Verwendung von Ultraschallgeräuschen und anderen Stimulationen.

Was die sozialen Netzwerke betrifft, so besteht kein Zweifel, dass Instagram der König der Bilder mit einem großen Datenverkehr ist. Viele Haustiere haben zahlreiche Anhänger und ihr Profil zieht neue Sponsoren an.

Die für die Verwaltung dieser Konten verantwortlichen Personen sind ihre eigenen Besitzer, die natürlich von ihren Veröffentlichungen profitieren.

Katze mit Hut - tierische Medienstars

Die Tierschutzorganisationen

Es stimmt, dass nicht alle Tiere unter Missbrauch leiden, aber die große Mehrheit tut es, auch ohne dass es ihre Schänder wissen. Die Organisationen, die sich für die Einhaltung der Tierrechte einsetzen, achten sehr auf die Routine und den Einsatz dieser Medienstars.

Eines der Hauptargumente der Organisationen gegen die Verwendung von Tieren in der Werbung ist der nicht wieder gut zu machende psychische und körperliche Schaden, der dadurch entsteht.

 

Sie haben verschiedene dieser Darsteller mit abgeschnittenen oder verletzten Krallen und mit irreversiblen Auswirkungen auf das Verhalten gerettet.

Man darf nicht vergessen, dass allein die Tatsache, dass sie gegen ihren Willen zu Handlungen gezwungen werden, die nicht ihrer Natur entsprechen, eine Schädigung ist. Die Folgen für ihre psychische Gesundheit können unvorhersehbar sein, insbesondere wenn das Tier alt wird.

Darüber hinaus ist zu erwähnen, dass viele davon vom Aussterben bedroht sind und diese Vorgehensweisen nachteilig sind. Die Notwendigkeit, bestimmte Tierarten zu erwerben, ist ein Anlass für den Handel und Verkauf, der über die erlaubten Grenzen hinausgeht.

Es wird ein illegaler paralleler Markt geschaffen, der nur sehr schwer zu stoppen ist, wenn man sich der Realität nicht bewusst ist.

Illegaler Tierhandel und tierische Medienstars

Beispiele für Tiere als Medienstars

Der Affe Tiby ist ein perfektes Beispiel für einen Schimpansen, der seit Jahren in Gefangenschaft lebt und als Schauspieler eingesetzt wurde, in dem er einen Bankier darstellt.

Ein wichtiges internationales Hotel hat eine Katze als Hauptförderer seines Katzenhotels. Jeden Tag erscheinen auch viele Hunde auf dem Bildschirm, um die Produkte anderer Leute zu „verkaufen“.

 

Dagegen ist Toast in sozialen Netzwerken einer der Hunde mit den meisten Anhängern. Er ist eine ausgezeichnete Attraktion für diejenigen, die die Sichtbarkeit ihrer Marke erhöhen wollen, und ein Beispiel für Tiere als Medienstars. Die Folge für die psychische Gesundheit des Tieres ist ein anderes Thema, das jedoch berücksichtigt werden muss.

  • Apreciación estética de los animales. Marta Tafalla. 2013. Extraído de: http://scielo.isciii.es/pdf/bioetica/n28/bioetica_animal.pdf
  • Adnimalsfree.org. Los animales no venden. 2014. Extraído de: http://adnimalsfree.org/documentos/Adnimalsfree-dossier-Z-6-PIXART.pdf