Projekt Gelber Hund: mehr Freiraum für dein Haustier

26 September, 2018
Das Yellow Dog Project ist eine internationale Initiative, die es den Besitzern ermöglicht, mit einem gelben Tuch oder Kennzeichen an der Leine zu zeigen, dass ihr Hund seinen eigenen Freiraum braucht.

Bei der Kontaktaufnahme mit einem fremden Hund muss man verschiedene Möglichkeiten in Betracht ziehen. Wir kennen weder den Charakter, noch die Umstände oder die Marotten des Tieres und nähern uns oft ohne nachzudenken oder den Besitzer zu fragen. Das Projekt Gelber Hund ermöglicht es, Fremde zu warnen, die ein Tier berühren wollen.

Denn nicht jeder Vierbeiner möchte dies zulassen. Manche Tiere brauchen ihren Persönlichen Freiraum, genauso wie wir Menschen.

Heute befassen wir uns mit diesem Projekt und seinen Zielen.

Was ist das Projekt Gelber Hund?

Das Yellow Dog Project ist eine internationale Initiative, die es den Besitzern ermöglicht, mit einem gelben Tuch oder Kennzeichen an der Leine zu zeigen, dass ihr Hund seinen eigenen Freiraum braucht.

Es zielt vor allem darauf ab, die Allgemeinheit darauf hinzuweisen, dass eine unerwünschte Annäherung verschiedene Reaktionen hervorrufen kann.

Was ist das Projekt Gelber Hund?

Ein Tier kann dieses gelbe Band aus verschiedenen Gründen benötigen. Es kann sich um einen Welpen im Training handeln, den die Nähe von Fremden verwirren oder erschrecken kann; oder um ein Tier, das an einer Verletzung leidet.

Dieses Band ist besonders wichtig, wenn dein Hund ängstlich oder nervös ist. Natürlich kann es sich auch um feindseliges Verhalten gegenüber Fremden handeln.

Das Ziel dieser Initiative ist nicht, diese Hunde negativ zu kennzeichnen, sondern es dem Besitzer und dem Tier zu ermöglichen, ihre Spaziergänge in fremden Umgebungen in Ruhe zu genießen.

Diese Initiative gibt den Hunden, die dieses gelbe Band brauchen, sogar einen Namen: DINOS, was bedeutet, Dogs In Need Of Space.

Für was ist das Projekt Gelber Hund nicht gedacht?

Projekt Gelber Hund: Was wird damit nicht bezweckt?

Es gibt eine Reihe von Missverständnissen über diese Initiative. Die Verwendung des gelben Bandes kann jedoch nur vorteilhaft für dein Tier sein.

Die häufigsten Vorurteile in Bezug auf das Projekt Gelber Hund sind die folgenden:

  • Das Projekt Gelber Hund dient nicht als Ausrede, um deinen Hund nicht zu erziehen. Das Projekt möchte Tieren mehr Platz geben, wenn sie ihn brauchen, und so unangenehme Situationen sowohl für das Haustier als auch für den Besitzer vermeiden. Diese kurz- oder langfristige Maßnahme kann misshandelte Tiere schützen, die sich in Gegenwart anderer Menschen immer noch nicht wohl fühlen. In jedem Fall musst du dein Haustier erziehen und wenn nötig professionelle Hilfe aufsuchen. Das gelbe Band befreit dich nicht von der Verantwortung.
  • Das gelbe Band ist nicht gleichbedeutend mit einem Versagen oder einem Schuldbekenntnis. Aus welchem ​​Grund auch immer dein Hund diese Maßnahme braucht. Weder du noch er müssen sich dafür schämen oder etwas erklären. Wenn dein Vierbeiner aggressive Tendenzen hat, ist das gelbe Band in jedem Fall ein Zeichen dafür, dass du daran arbeitest, das Verhalten zu verbessern. Deshalb solltest du sogar stolz darauf sein.
  • Das Projekt Gelber Hund löst die Probleme deines Hundes nicht. Auch wenn dein Hund dieses Kennzeichen trägt, kann seine Reaktion genauso negativ sein, wenn du ihn in eine stressige Situation bringst oder seine Grenzen austestest.

Die Tatsache, dass du erwägst, dieses Tuch zu verwenden, ist bereits ein Anzeichen dafür, dass dich die Situation deines Hundes beunruhigt und du etwas tun möchtest, um deinem Tier zu helfen.

Je mehr Besitzer davon wissen, desto höher ist das Bewusstsein und dadurch verbessert sich die Lebensqualität deines Hundes.