Die Geschichte von Eastwood - dem Hund der allein blieb

28 Juni, 2018
Eastwood war der einzige Hund, der keine Adoptivfamilie gefunden hatte, doch die Tierschützer gaben nicht auf. Wir erzählen dir mehr über diesen freundlichen und liebevollen Hund.
 

Wenn wir Nachrichten über Tierheime lesen, dann merken wir, dass dort viele Tiere untergebracht sind und sich gegenseitig Gesellschaft leisten. Manchmal wird die Mehrzahl von ihnen adoptiert. Diejenigen, die zurückbleiben, warten auf eine neue Chance. Das geschah auch Eastwood, dem Hund der allein blieb. In diesem Artikel erzählen wir dir seine Geschichte.

Eastwood, der Hund, der keine Familie fand

Es kommt uns etwas komisch vor, dass ein solch entzückendes Lebewesen mit einem so ausdrucksvollen Gesicht wie Eastwood Probleme haben sollte, ein neues Zuhause zu finden. Er wollte doch nur Liebe und Schutz. Doch so geschah es. Der Hund lebte zusammen mit 2.500 Artgenossen in einem Tierheim. Alle anderen wurden von liebevollen Familien adoptiert, doch Eastwood war der einzige, der weiter wartete.

Als die Bissell Pet Stiftung aus Michigan, Vereinigte Staaten, ein Adoptionsprogramm für Straßenhunde begann, regneten nur so die Anfragen. Viele wollten sich einen neuen vierpfotigen Freund nach Hause holen. Dank einer großen Veranstaltung im Stadtzentrum “leerten” sich alle Tierheime schlagartig.

Binnen weniger Tage nahmen die Familien ihre neuen Haustiere mit. Doch leider hatte Eastwood kein Glück. Er blieb allein, ohne Freunde. Bei den Wünschen der Adoptivfamilien landete er an letzter Stelle. Was war das Problem? Er hatte ein Problem an den Pfoten. Deswegen konnt er nicht gut laufen. Außerdem stand er kurz davor, blind zu werden.

 

Die Verantwortlichen der Stiftung jedoch gaben nicht auf. Sie erzählten Eastwoods Geschichte in den sozialen Netzwerken und veröffentlichten einige Fotos von ihm. In der Publikation wiesen sie darauf hin, dass der Hund für den Moment keinerlei medizinische Betreuung brauchte. In der Zukunft jedoch sollte er eine Operation an den Pfoten bekommen, die 4.000 Dollar kostete.

Eastwood hingegen versprach eine große Portion an Liebe, Dankbarkeit und Schutz. Er versteht sich sehr gut mit Kindern, anderen Hunden, Katzen und erwachsenen Menschen. Er war eigentlich wirklich eine gute Partie.

Die Tierheimleiter konnten kaum ihren Augen trauen, als sie 80 (!) Adoptionsanfragen für Eastwood erhielten. Glücklicherweise hat der Hund mittlerweile seine neue Für-Immmer-Familie gefunden, die ihn liebt. Jetzt ist er nicht mehr allein.

Eastwood der Hund
Bildquelle: barakaldotiendaveterinaria.es

Beauty, ein ähnlicher Fall wie Eastwood

Wenn du denkst, dass Eastwood der einzige Hund war, der jemals allein in einem Tierheim zurückblieb, dann solltest du die folgende Geschichte lesen. In diesem Fall geht es bis nach Honolulu. Hier war “Beauty” der letzte Hund, der adoptiert wurde. Als Beauty sich glücklich in den Armen ihres neuen Frauchens verabschiedete, lagen den Angestellten des Tierheims Tränen in den Augen, während sie applaudierten.

 

Das Personal der “Hawaiian Humane Society” war zweifellos sehr glücklich für das Hündchen. Zuerst hatte sie auf der Straße leiden müsssen und dann war sie auch noch die Letzte auf der Adoptionsliste. Auch wenn die harte und manchmal traurige Arbeit des Tierschutzvereins unentwegt weitergeht, so wirkte die liebevolle Adoption von Beauty doch wie eine große Dosis Motivation für die Mitarbeiter.

Tierschutzvereine leisten einen Dienst, den man bewundern und bedanken sollte. Sie sind dafür verantwortlich, dass hunderte von Hunden nicht mehr auf der Straße leben müssen.

Bildquelle: barakaldotiendaveterinaria.es