Grundlegende Regeln für die Ernährung von Welpen

19 Februar, 2020
Bei der Ernährung deines Welpen hast du vielleicht bestimmte Zweifel in Bezug auf Mengen, Häufigkeit oder das richtige Futter. Erfahre mehr zu diesem Thema!

Bei der Ernährung deines Welpen hast du vielleicht bestimmte Zweifel in Bezug auf Mengen, Häufigkeit oder das richtige Futter. Wenn du die Grundlagen der Ernährung von Welpen kennst, hilfst du deinem Haustier bei der optimalen Entwicklung bis ins Erwachsenenalter.

Wie bei allen Säugetieren sollte jede Ernährung mit der Muttermilch beginnen. Diese stärkt nicht nur die Bindung zwischen Mutter und Welpe, sondern liefert auch die notwendigen Nährstoffe für das Wachstum und die Stärkung des Immunsystems des Neugeborenen.

Die Entwöhnung erfolgt nach sechs bis acht Wochen, wenn feste Nahrung hinzugefügt wird.

Normalerweise ist den Tierbesitzern die Stillphase fremd, es sei denn, es handelt sich um eine Hausgeburt. Es ist jedoch notwendig, sich ihrer Bedeutung bewusst zu sein, da eine vorzeitige Entwöhnung, um das Tier früher zu bekommen, ein Risiko für seine Gesundheit darstellen kann.

Deshalb geben die meisten Züchter die Welpen erst nach dem Alter von zwei Monaten ab.

Die richtige Ernährung deines Welpen

Wenn das Tier noch keine acht Wochen alt ist, wechselt man normalerweise zwischen Stillen und fester Nahrung, bis sich letztere schließlich durchsetzt. Zu diesem Zeitpunkt beträgt die Anzahl der Mahlzeiten zwischen vier und sechs pro Tag, vorzugsweise in Breiform.

Die Häufigkeit der Nahrungsaufnahme wird mit der Entwicklung des Welpen reduziert. So beginnt man mit vier Mahlzeiten bis drei Monate, drei Fütterungen bis sechs Monate und schließlich zwei täglich. Was die Menge der Nahrung betrifft, so hängt sie von der Rasse und den besonderen Bedürfnissen jedes Tieres ab.

In der Regel hat das Welpenfutter eine Portionstabelle abhängig vom Gewicht des Hundes, aber am besten fragst du deinen Tierarzt.

Ernährung von Welpen

Die Wahl der richtigen Rezeptur ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die kleine Fellnase alle Nährstoffe erhält. Welpenfutter sollte einen höheren Kaloriengehalt als üblich haben, damit es nicht nur die Entwicklung fördert, sondern auch viel Energie liefert.

Außerdem ist der Gehalt an Proteinen, Vitaminen und Mineralien in der Regel höher. Dabei sind Kalzium, Magnesium, Eisen, Zink und Vitamin D hervorzuheben.

Auch wenn Nassfutter aus der Dose vielleicht einfacher zu fressen und hinsichtlich des Geschmacks noch ansprechender ist, sollte man den Welpen nicht nur daran gewöhnen. Es gibt hochwertiges Hundefutter, das an das Alter und die Rasse des Tiers angepasst ist.

So ist die Größe der Nahrung proportional zur Entwicklung des Tieres.

Tipps, um das Fressen zu erleichtern

Bei der Ernährung deines Welpen könntest du auf eine gewisse Ablehnung stoßen, besonders wenn es sich um eine kleine Rasse handelt. Daher ist es wichtig, dass du überprüfst, ob dein Welpe alles gefressen hat. Das verringert gleichzeitig die Lust auf das Verzehren von anderen Dingen.

Richtige Ernährung von Welpen

Das Bestimmen fester Zeiten und die Bereitstellung eines ruhigen, sauberen Platzes für die Mahlzeiten wird den Hund allmählich an eine gewisse Routine gewöhnen. Falls der Hund nicht die ganze Portion frisst, kannst du kleine Spiele machen, um ihn zu motivieren.

Die Verlockung, dem Hund hausgemachtes Essen zu geben, damit er frisst, sollte jedoch vermieden werden. In der Tat ist es besser, ihm ein anderes Futter zu geben oder mit Nassfutter abzuwechseln, als das Tier von Anfang an zu verwöhnen.

Man empfiehlt, das Spielen oder Training nach der Verdauungsphase durchzuführen, und zwar frühestens nach einer Stunde. Auf diese Weise werden Magenprobleme wie die so genannte Magenschwellung und -drehung vermieden, wobei die Gefahr bei großen oder riesigen Rassen größer ist.

Die Grundregeln für die Ernährung deines Welpen sind die schrittweise Festlegung der Anzahl der Mahlzeiten, die Beständigkeit bei der Gewährleistung der vollständigen Nahrungsaufnahme und die Qualität der gewählten Futterzutaten.

Wenn du der frühzeitigen Ernährung die Wichtigkeit gibst, die sie verdient, trägst du zum Wohlbefinden deines Hundes als Erwachsener bei.

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