Spaziergang mit dem Hund ohne Nervosität

28 September, 2018
Ein Welpe lässt sich noch leichter erziehen. Es gibt jedoch Grundregeln, um einen Hund richtig zu sozialisieren, damit er weder an der Leine zerrt, wenn es raus geht, noch zu nervös oder aufgeregt wird.
 

Der Spaziergang mit dem Hund ist einer der Lieblingsmomente unserer vierpfotigen Freunde.

Deswegen zeigen sich viele Hunde vor oder beim Gassigehen hyperaktiv. Im folgenden Artikel geben wir dir deswegen einige Ratschläge, wie man einen ruhigen Spaziergang mit dem Hund ohne Nervosität erreicht.

Warum ist es so wichtig, dass der Spaziergang mit dem Hund ohne Nervosität abläuft

Natürlich lieben unsere Fellnasen es, zu laufen und zu springen, doch auch der korrekte Spaziergang mit dem Hund will gelernt werden. 

Wenn der Hund beispielsweise zu sehr an der Leine zerrt, dann kann er sich selbst und seinen Besitzer verletzen. Nervöse Tiere oder Hunde, die plötzlich andere kleine Lebewesen jagen, können Unfälle verursachen.

Am besten ist es, wenn du deinem besten Freund beibringst, wie man spazieren geht, während er sich noch im Welpenalter befindet.

In den ersten Lebensmonaten erwerben Hunde das Fundament für ihr Verhalten und haben noch einen flexibleren Charakter. 

Das ist der richtige Moment für die Sozialisierung und Erziehung jedes Hundes.

Dabei ist es wichtig, daran zu denken, dass Welpen sich noch im Entwicklungsstadium befinden und ihr Immunsystem noch nicht besonders stark ist.

Die ersten Spaziergänge sollten also erst nach den Impfungen und Entwurmungen stattfinden.

Die Erziehung eines Welpen beginnt jedoch, sobald er sein neues Zuhause betritt. Vielleicht können wir ihn noch nicht spazieren führen oder Grundgehorsamsregeln mit ihm üben.

 

Wir können ihm aber sehr wohl die Hausregeln beibringen. Du solltest auch Übungen zur frühen Stimulation durchführen, denn so werden seine körperlichen, kognitiven und emotionalen Fähigkeiten gefördert.

Spaziergang mit dem Hund ohne Nervosität

Tipps, damit der Spaziergang mit dem Hund ruhig und gelassen verläuft

Bevor ihr auf die Straße geht, brauchst du erst mal die richtige Grundausstattung.

Es gibt verschiedene Arten von Halsband, Geschirr und LeinenDeswegen ist es wichtig, dass du zuerst herausfindest, welche für deine Fellnase geeignet sind.

Um einen Welpen zu erziehen, benutzt man am besten ein Brustgeschirr. So verletzt der Kleine weder seinen Hals, noch wird seine Atmung abgeschnürt.

Rege deinen Hund vor dem Gassigehen nicht zu sehr auf

Zuerst musst du Nervosität oder zu viel Aufregung vor dem Spaziergang vermeiden. Hunde sind sehr intelligent und können Gewohnheiten, Worte oder unsere Laute mit dem ersehnten Spaziergang in Verbindung bringen.

Viele bemerken, dass es Zeit für Gassi ist, wenn der Besitzer sagt “auf geht’s!” oder sich umzieht, bevor es außer Haus geht.

Viele finden es lustig, wenn die Hunde ganz verrückt werden, sobald sie bemerken, dass es Zeit für einen Spaziergang ist.

 

Wenn wir jedoch lachen, applaudieren oder diese Verhaltensweisen belohnen, dann verstärken wir eigentlich nur eine schlechte Angewohnheit. 

Der Hund spielt dann natürlich auch in Zukunft weiter diese Rolle.

Rufe deinen Hund einfach ruhig beim Namen, wenn es Zeit für den Spaziergang ist.

Wenn er dann zu dir kommt, musst du ihm einfach nur sagen, dass er sich setzen soll und ihm dann das Halsband oder Brustgeschirr und die Leine ruhig anlegen.

Je ruhiger du dich dabei verhältst, desto weniger Nervosität kommt auch bei deiner Fellnase auf.

Kontrolliere dein eigenes Verhalten beim Spaziergang mit dem Hund

Wenn es Zeit für den Spaziergang mit dem Hund ist, dann solltest du dich ausschließlich auf diese Aktivität konzentrieren. Falls du es jedoch eilig hast, du dich gestresst oder nervös fühlst, dann spürt deine Fellnase das auch.

Höchstwahrscheinlich passt er sich dann einfach deiner Laune an.

Hunde sollten beim Spaziergang nicht ständig an der Leine ziehen

 

Wenn du nicht möchtest, dass dein Hund rennt oder an der Leine zieht, dann solltest du das ebenfalls sein lassen. Zerre nicht an der Leine, um ihn zum Weitergehen zu zwingen.

Lass ihn einfach einen anderen Hund begrüßen oder einen Baum beschnüffeln, wenn er das möchte. Du brauchst viel Geduld. Gib ihm die Möglichkeit, sein Umfeld kennenzulernen und gleichzeitig seine Geschäftchen zu erledigen.

Beim Spaziergang mit dem Hund ist es wichtig, dass du ruhig, sicher und entspannt gehst. So vermittelst du dem Hund weder Eile noch Nervosität.

Wenn er deine Sicherheit verspürt, dann motiviert ihn das, ebenfalls entspannt den Spaziergang zu genießen.

Benutze bloß kein Würgehalsband

Das Würgehalsband ist wirklich kein angebrachter Gegenstand, um deinem Hund beizubringen, wie man richtig Gassi geht. Es verursacht lediglich Schmerzen und gefährdet die Gesundheit deines vierpfotigen Kameraden.

Belohne positives Verhalten

Der Spaziergang gehört zur Erziehung eines Hundes, deswegen ist es wichtig, dass du seine Anstrengungen und Fortschritte belohnst.

Benutze hierzu die positive Verstärkung, denn so stimulierst du die angeborenen Fähigkeiten deines Hundes.

Sozialisiere deine Fellnase

Wenn Hunde nicht richtig sozialisiert wurden, dann regen sie sich oft zu sehr beim Anblick eines anderen Hundes, Katzen oder weiteren Tieren auf.

Damit der Spaziergang mit dem Hund ohne Nervosität verläuft, ist es grundlegend, das Tier seit dem Welpenalter zu sozialisieren.

 

Der Sozialisierungsprozess lehrt ihn, sich positiv gegenüber seinen Artgenossen und Katzen zu verhalten. So teilt er auch gerne sein Revier.