7 einfache Möglichkeiten, um deine Katze zum Spielen zu animieren

21 Oktober, 2020
Wenn du immer wieder erfolglos versuchst, deine Katze zum Spielen zu animieren, dann könnte es sein, dass sie krank ist oder sich gestresst fühlt. Aber es könnte auch einfach nur daran liegen, dass du nicht weißt, welche Spiele deine Katze gerne mag. Für diese Fälle haben wir einige Tipps und Tricks für dich, die du unbedingt ausprobieren solltest!

Wenn du deine Katze zum Spielen animieren möchtest, dann solltest du sie sehr genau beobachten. Beginne damit, schrittweise einige kleine Änderungen vorzunehmen und achte darauf, was funktioniert. Nach und nach wird sich deine Katze daran gewöhnen, mit dir zu spielen und aktiver zu werden. Denn eines solltest du stets bedenken: Eine verspielte Katze ist normalerweise auch eine glückliche Katze.

In unserem heutigen Artikel zeigen wir dir 7 einfache Möglichkeiten, um deine Katze zum Spielen zu animieren. Lies einfach weiter und erfahre, was du tun kannst!

Wie lange sollte deine Katze spielen?

Die durchschnittliche Spieldauer hängt ganz von deinem Tier ab. Jede Katze hat ihre eigene Persönlichkeit und diese kann sich stark von Tier zu Tier unterscheiden. Dies gilt auch in Bezug auf die körperliche Aktivität.

Außerdem solltest du wissen, dass Katzen normalerweise im Alter von 4 bis 5 Monaten besonders an sehr energetischen und aktiven Spielen interessiert sind. Wenn sie dann älter werden, nimmt ihre Verspieltheit allmählich ab.

Sobald Katzen das Erwachsenenalter erreicht haben, lassen sie sich in zwei Hauptgruppen aufteilen. Einige Katzen werden weiterhin in deine Knöchel beißen und deine Fußzehen anspringen, wenn du dies am wenigsten erwartest. Andere wiederum bevorzugen ein ruhigeres Leben, lieben ein schönes Nickerchen und rollen sich gerne auf deinem Schoß zusammen.

Darüber hinaus solltest du wissen, dass Katzen eine relativ kurze Aufmerksamkeitsspanne haben. Daher kann ein fünfminütiges Spiel mit deiner Katze bereits ihre Bedürfnisse absolut befriedigen. Außerdem wirst du feststellen, dass es besser funktionieren könnte, wenn du über den Tag verteilt mehrmals mit deiner Katze spielst.

Ist es möglich, deine Katze zum Spielen zu animieren?

Natürlich gibt es Möglichkeiten, um deine Katze zum Spielen zu animieren. Wenn du mit deiner Katze spielst, hat das eine Vielzahl von Vorzügen für deinen Stubentiger. Die Bewegung beugt Übergewicht vor, hilft gegen Langeweile und kann sogar bei der Bearbeitung verhaltensbedingter Probleme hilfreich sein.

Darüber hinaus haben viele Katzenbesitzer auch einfach viel Spaß daran, mit ihren Katzen zu spielen – vorausgesetzt, dass die Katze dies auch möchte. Nach Aussagen von Verhaltensexperten beschäftigen sich die Katzen, die mit ihren Besitzern spielen, häufiger zu anderen Gelegenheiten auch alleine. Nachfolgend wollen wir dir einige Tipps und Empfehlungen geben, wie du deine Katze zum Spielen animieren kannst:

1. Spiele aktiv mit deiner Katze

Du kannst wirklich nicht von deiner Katze erwarten, dass sie Spaß daran hat, immer nur mit sich alleine zu spielen. Spielzeuge, mit denen Katzen alleine spielen können, sind mehr eine zusätzliche Art der Unterhaltung für sie. In der Regel haben sie viel mehr Freude an der Aktivität, wenn du die Spielzeuge kontrollierst und dich mit ihnen beschäftigst.

2. Du kannst deine Katze zum Spielen animieren, indem du ihren Jagdinstinkt erweckst

Der Grund, warum viele Katzen von Spielzeugen begeistert sind, ist der, dass sie genetisch darauf programmiert sind, sich instinktiv auf alles zu stürzen, was wie ein Beutetier aussieht. Daher solltest du versuchen, das Spielzeug so zu bewegen, als wäre es ein kleines Tier. Wackele hin und her, verändere ganz leicht die Geschwindigkeit und achte darauf, dass die Bewegungen nicht unregelmäßig werden.

Katze zum Spielen animieren - Fangspiel

3. Animiere deine Katze zum Spielen – lasse sie beim Jagdspiel auch einmal gewinnen

Weil du eine natürliche Jagdsituation simulierst, solltest du daran denken, deine Katze beim Spielen hin und wieder auch gewinnen zu lassen. Erlaube ihr, sich auf das Spielzeug zu stürzen und es mit ihren Pfoten festzuhalten, damit sie es beißen und ablecken kann. Wenn dein Stubentiger nie die Gelegenheit bekommt, seine “Beute” auch zu fangen, wird er schnell frustriert sein und die Lust am Spiel verlieren.

4. In der Abwechslung liegt die Würze des Lebens

Außerdem solltest du unbedingt verschiedene Spielzeugoptionen ausprobieren. Darüber hinaus kann es hilfreich sein, wenn du bestimmte Spielzeuge für einige Wochen nicht benutzt und sie dann anschließend gegen die derzeit verwendeten Spielzeuge austauschst. Dies verhindert, dass sich deine Katze langweilt und das Interesse an den Spielzeugen verliert.

5. Animiere deine Katze zum Spielen, indem du ihr verschiedene Möglichkeiten anbietest

Darüber hinaus kannst du deiner Katze auch mit etwas so Einfachem wie einem Pappkarton eine große Freude machen. Wenn du dann noch ein Spielzeug in die Hand nimmst und es in den Karton beförderst, wird deine Katze sicherlich in den Karton springen, um das Spielzeug zu jagen. Wenn du deine Katze zum Spielen animieren möchtest, musst du lernen, die natürliche Neugier der Katze zu nutzen. Dann werdet ihr stundenlang gemeinsam Spaß haben!

Katze zum Spielen animieren - Seifenblasen

6. Wähle den richtigen Moment zum Spielen

Wenn du deine Katze zum Spielen animieren möchtest, ist es außerdem wichtig, dass du den richtigen Zeitpunkt dafür wählst. In der Wildnis folgen Katzen instinktiv einer bestimmten Routine: schlafen, jagen, fressen, Körperpflege und dann wieder von vorne. Daher sind Katzen normalerweise nach einem Nickerchen oder vor den Mahlzeiten wacher und aufmerksamer.

7. Katzenminze

Katzenminze-Spielzeuge können ebenfalls eine gute Möglichkeit sein, um deine Katze zum Spielen zu animieren. Allerdings musst du wissen, dass nicht alle Katzen darauf reagieren. Tatsächlich bleibt jede dritte Katze von der Katzenminze völlig unberührt.

Viele Katzenspielzeuge auf dem Markt duften nach Katzenminze. Aber du kannst sie auch separat erwerben und die Spielzeuge damit einreiben.

  • Caro, T. M. (1980). Effects of the mother, object play, and adult experience on predation in cats. Behavioral and Neural Biology, 29(1), 29-51.
  • West, M. (1974). Social play in the domestic cat. American Zoologist14(1), 427-436.