Abnehmen mit einem Hund: Tipps und Ratschläge

22 August, 2018
Wenig macht so viel Spaß, wie Bewegung und Abnehmen mit dem Hund. Langweilige Fitnessroutinen werden so zu ausgedehnten Spaziergängen, bei denen die Freundschaft zwischen Hund und Mensch gestärkt wird.

Wenn es darum geht, gesund und in Form zu sein, dann gibt es viele Fitnessroutinen, die uns dabei unterstützen. Es gibt jedoch wenige Dinge, die mehr Spaß machen als das Abnehmen mit einem Hund. Fitness mit dem Haustier stärkt die emotionale Bindung und trägt sowohl zu der Gesundheit des Besitzers als auch zu der der Fellnase bei.

Es hat sich bestätigt, dass Hundebesitzer ein aktiveres Leben als die meisten anderen Menschen haben. Selbst wenn sie an keinem Sport teilnehmen, so verhelfen die täglichen Spaziergänge ihnen doch zu Bewegung.

Das Abnehmen mit einem Hund ist auch von Nutzen für unsere Gefühlswelt. Einige Spezialisten weisen darauf hin, dass unsere Haustiere uns während der Fitnessroutine motivieren. Ein wenig tägliches Fitnesstraining, das mit der Zeit etwas anfordernder wird, reicht schon, um in Form zu bleiben.

Welche Nutzen hat das Abnehmen mit einem Hund?

Verbesserte körperliche Kondition

Abnehmen mit einem Hund eignet sich ideal für Menschen, die einen Großteil ihres Lebens im Sitzen verbringen. Auch Sportanfänger fühlen sich durch einen Hund wunderbar begleitet. Bewegung verbessert den Kreislauf und den Atmungsapparat, weswegen das Risiko von Herz- und Gefäßkrankheiten vermindert wird. Sie gibt uns Energie und stimuliert das Nervensystem unseres Körpers.

Ausgedehnte Spaziergänge tun Fellnase und Besitzer gut.

Auch die Tiere profitieren von der Bewegung: sie stärkt ihre Muskeln und Knochen, verbessert ihre Herzgesundheit und vermindert die Risiken, die mit zu wenig Auslauf verbunden sind. Bewegung bekämpft auch die Fettleibigkeit, unter der ältere Hunde oft leiden.

Eine engere Verbindung zwischen Hund und Mensch

Aktivitäten, die wir zusammen mit unseren Haustieren durchführen, verbessern unsere Beziehung zu ihnen. Sie stärken die Verbindung und das Verständnis zwischen Mensch und Hund. Das ist grundlegend für ein gesundes, friedliches Zusammenleben.

Für unsere Fellnasen ist jeder Spaziergang wie ein Spiel, deswegen haben sie auch so viel Spaß dabei. Ein Hundekeks oder ihr Lieblingsfutter nach dem Gassigehen stellen sicher, dass das auch so bleibt.

Abnehmen mit einem Hund verbessert die Laune

Haustiere verbessern oft unsere Laune. So wird selbst die Fitnessroutine zu etwas, auf das wir uns freuen. Wenn wir Zeit mit unseren Tieren verbringen, so wird die Herstellung von Serotonin und Dopamin gefördert. Das erzeugt Glücksefühle in uns und vermindert Depressionen und Einsamkeit.

Durch regelmäßige Spaziergänge mit dem Hund werden auch Stress und dessen Auswirkungen gelindert. Das gilt insbesondere, wenn wir Sport mit der Fellnase betreiben.

Für Menschen mit degenerativen oder chronischen Erkrankungen sind Tiere eine große Hoffnung, die sie mit Leben erfüllen. Sie werden zu einer Hauptmotivationsquelle, um mit der Krankheit zu leben.

Hunde fördern Teamarbeit

Hunde werden zu unseren Fitnessbegleitern. Psychologisch gesehen sind sie wichtig, da wir uns ihnen verpflichtet fühlen, regelmäßig weiter zu machen. Es gibt sogar einige Disziplinen, die das Tier direkt mit einbeziehen. So zum Beispiel Doga, das ist eine Art von Yoga mit Hunden, oder die bekannten Staffelrennen.

Wo fange ich an?

Bevor man eine neue körperliche Aktivität beginnt, muss man sowohl über den gesundheitlichen Zustand des Menschen, als auch über den des Tieres informiert sein. Eine ärztliche Untersuchung kann feststellen, ob die Person gesund genug ist, um Sport zu treiben.

Bei Menschen sollten auch Cholesterin-, Triglyzeridwerte und Herzleistung bestimmt werden. Das ist besonders wichtig, wenn die Person in den letzten drei Jahren keinen Sport betrieben hat.

Wenn du an einer bestimmten Disziplin interessiert bist, dann wird die Untersuchung wahrscheinlich etwas eingehender. Wenn du beispielsweise joggen möchtest, dann muss der Arzt deine Beine und Knie prüfen. Dasselbe gilt auch für das Tier. Die Tierarztuntersuchung bestimmt, ob der Gesundheitszustand des Hundes es zulässt, Sport zu betreiben.

Man sollte dabei beachten, dass einige Rassen mehr Bewegung brauchen als andere. Deutsche Schäferhunde und Labradore sind zum Beispiel ideal zum Joggen. Es tut den Retrievern besonders gut, da sie oft zu Übergewicht neigen, wenn sie zu viel fressen oder altern.

Jogging durch den Park verbrennt Kalorien!

Kleinere Hund wie etwa Beagle oder Yorkshire Terrier sollten hingegen eine etwas gemßigtere Fitnessroutine haben. Hier ist Yoga oder Doga die ideale Art, das Abnehmen mit dem Hund zu ermöglichen.

Die ersten Schritte in Richtung Abnehmen mit dem Hund

Jede neue Routine sollte schrittweise von Mensch und Hund aufgenommen werden. Am besten ist es, die Aktivität langsam zu steigern.

Wir können zum Beispiel mit zwei 15-minütigen Spaziergängen pro Tag beginnen. Nach einer Woche erhöhen wir dann die Zeit auf 20 Minuten oder fügen einen dritten 15-minütigen Spaziergang hinzu.

Wenn wir den Rhythmus erhöhen möchten, dann können wir zwischen Gehen und Joggen abwechseln. Denke jedoch auch an die Kondition deiner Fellnase, wenn ihr eure Belastbarkeit erhöhen möchtet!