Anzeichen für Herzwurmerkrankung bei Hunden

13 April, 2020
Auch wenn du präventive Maßnahmen ergreifst, um deinen Hund vor der Herzwurmerkrankung zu schützen, solltest du ihn jährlich vom Tierarzt untersuchen lassen, um sicherzustellen, dass er nicht an dieser tödlichen Krankheit leidet.

Kennst du die Anzeichen für Herzwurmerkrankung bei Hunden? Es handelt sich hierbei um eine der tödlichsten Krankheiten für Haustiere, weshalb es schon mehrere wissenschaftliche Studien über sie gibt. Heutzutage gibt es effiziente präventive Behandlungen, welche das Wohlbefinden des Tieres garantieren.

Die Herzwurmerkrankung bei Hunden ist eine Herz-Lungenkrankheit, die durch den Fadenwurm Dirofilaria immitis ausgelöst wird, der auch als “Herzwum” bekannt ist. Dieser Parasit nistet sich hauptsächlich in der rechten Herzkammer und in der Lungenarterie des Wirtes ein. Allerdings kann er in schweren Fällen auch in andere Körperzonen vordringen.

Herzwurmerkrankung - Hunde

 

 

Außer Hunden können auch Katzen, Wölfe, Füchse und Frettchen an dieser Krankheit leiden. Die Übertragung des Parasiten erfolgt durch einen Vektor. Dabei handelt es sich um Stechmücken, die unter anderem zu den Gattungen AedesAnopheles oder Culex gehören.

Nachdem die Stechmücke die Mikrofilarien aufgenommen hat, überträgt sie diese anschließend durch einen Stich auf den Hund.

Anzeichen für Herzwurmerkrankung

In den ersten Phasen der Infektion treten bei dem Tier keine offensichtlichen Anzeichen für Herzwurmerkrankung auf. Erst nach einem oder mehreren Jahren zeigen sich folgende Symptome:

  • Leichter, persistenter Husten.
  • Unlust auf körperliche Anstrengung und Erschöpfung nach gemäßigter Aktivität.
  • Appetitverlust und Gewichtsabnahme.
  • Herzinsuffizienz und geschwollener Bauch aufgrund der Einlagerung von Flüssigkeit. Beide Symptome treten erst dann auf, wenn die Krankheit schon sehr weit fortgeschritten ist.
  • Letztendlich kommt es bei den sterbenden Hunden dann zum sogenannten Hohlvenen-Syndrom. Dieses beginnt mit Atembeschwerden, blassem Zahnfleisch, Blut im Urin und letztendlich Blockierungen im Blutstrom, die zu einem Herzkollaps führen.
Nicht auf die Anzeichen für Herzwurmerkrankung warten, lieber Prophylaxe betreiben

Auch wenn dein Hund die entsprechende präventive Behandlung erhält, solltest du ihn dennoch einmal jährlich auf eine mögliche Infektion untersuchen lassen.

Die Effektivität der Medikamente gegen Herzwurmerkrankung ist zwar sehr hoch, aber die Einnahme muss sehr konsequent erfolgen. Wenn du nur eine einzige Dosis versäumst, erhöht sich bereits das Risiko einer Infektion.

Hunde, die unter Herzwurmerkrankung leiden, können bis zu dreißig Würmer im Herzen haben. Je höher die Anzahl der Parasiten ist, desto schwerer sind die Auswirkungen der Herzwurmerkrankung.

Je weiter die Krankheit fortgeschritten ist und je mehr Anzeichen von Herzwurmerkrankung auftreten, desto eindeutiger kann der Tierarzt diese Erkrankung diagnostizieren. Darüber hinaus muss er verschiedene Untersuchungen wie Röntgenaufnahmen, Sonographien und verschiedene Blutanalysen durchführen, um eine Infektion zu bestätigen.

Präventive Maßnahmen

Die hohe Sterberate bei der Herzwurmerkrankung macht es unbedingt erforderlich, dass du vorbeugende Maßnahmen triffst. Hierfür gibt es verschiedene Optionen, die topisch, oral und durch Spritzen verabreicht werden. Außerdem muss die Behandlung regelmäßig wiederholt werden.

All diese Medikamente eliminieren die unreifen Larven des Herzwurmes. Es werden sowohl die infektiösen Larven, die durch die Stechmücke übertragen werden, als auch die weiter entwickelten Larven zerstört.

Wenn diese Larven nach etwa 51 Tagen von ihrer unreifen Phase in ihr erwachsenes Stadium übergehen, sind die präventiven Medikamente allerdings nicht mehr wirksam. Daher ist es auch so wichtig, dass du streng die Anweisungen des Tierarztes befolgst und deinem Hund die verordnete Dosis der Medikamente vollständig und rechtzeitig verabreichst.

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