Die Herzgesundheit deines Hundes: 6 Tipps zur Pflege

09 Oktober, 2020
Die Herzgesundheit deines Hundes ist von grundlegender Bedeutung, damit er ein glückliches und zufriedenes Hundeleben führen kann. Im Folgenden findest du einige Tipps zu diesem Thema.

Genau wie Menschen an Herzproblemen leiden, können diese auch Hunde betreffen. Aus diesem Grund ist es wichtig, die folgenden sechs Tipps in Bezug auf die Herzgesundheit deines Hundes zu beachten. Denn mit der richtigen Pflege kannst du deinem Hund ein langes und glückliches Leben ermöglichen.

Wir sehen Herzprobleme häufiger bei älteren, fettleibigen Hunden und bei bestimmten Rassen. Dies bedeutet aber nicht, dass jüngere Hunde niemals Probleme mit ihrer Herzgesundheit haben. Der Ursprung von Herzerkrankungen bei Hunden ist in der Regel angeboren oder altersbedingt. Ersteres ist jedoch das komplexere Problem.

Bei kleinen Rassen wie Bull Terrier oder Cocker Spaniel ist die häufigste Herzerkrankung die chronische Herzklappenerkrankung. Bei größeren Rassen wie Boxern oder Deutschen Doggen ist die häufigste Herzerkrankung in der Regel eine Herzmuskelerkrankung.

In den meisten Fällen können wir keine offensichtlichen Symptome feststellen, wenn unser Hund an einer Herzinsuffizienz leidet. Da sie nicht leicht zu erkennen sind, ist es daher wichtig, wachsam zu sein.

Unter Berücksichtigung aller zuvor genannten Aspekte ist es äußerst wichtig, dass du dich um dein Haustier kümmerst und dessen Lebensqualität verbesserst, um diesen unerwünschten Probleme vorzubeugen. Im Folgenden nennen wir dir 6 Tipps, die bei der Pflege der Herzgesundheit deines Hundes helfen können.

So kümmerst du dich um die Herzgesundheit deines Hundes: 6 Tipps

1. Die Ernährung deines Hunde

Die Ernährung ist ein äußerst wichtiger Aspekt für die Gesundheit eines jeden Hundes. Daher ist eine ausgewogene Ernährung für ein starkes und gesundes Hundeherz sehr wichtig.

Im Handel findest du eine große Auswahl an Hundefutter, um den Ernährungsbedürfnissen deines Tieres gerecht zu werden. Einige Hundenahrungen sind speziell zubereitet, um Herzkrankheiten vorzubeugen. Diese Spezialnahrung ist für die Herzleistung optimiert. Tatsächlich enthält sie tierische Proteine ​​wie Taurin und Carnitin und ist salzarm.

In diesen Fällen sind aber auch hausgemachte Rezepte – unter tierärztlicher Aufsicht – eine gute Option. Diese Alternative erfordert jedoch einen großen Einsatz sowie Anstrengung und Ausdauer des Hundebesitzers. So müssen die Besitzer die Zutaten und Mengen für das Tier individuell anpassen. Dies ist auch eine gute Option für Hunde, die kein normales Hundefutter mögen.

2. Um die Herzgesundheit deines Hundes zu erhalten, solltest du Fettleibigkeit vorbeugen

Fettleibigkeit bei Hunden kann Herzprobleme auslösen oder sogar verschlimmern. Und auch hier liegt der Schlüssel in der Verwendung eines bestimmten Futters.

In dieser Situation empfehlen wir ein kalorienarmes Hundefutter. Darüber hinaus solltest du die Rationen abwiegen, um sie an die Bedürfnisse des Haustieres anzupassen. Beachte, dass Hunde manchmal vielleicht nicht fressen möchten, weil sie sich unwohl fühlen, aber es ist immer möglich, leckeres Futter zu finden, das dein Hund gerne mag.

Wenn du deinen Hund mit hausgemachten Zutaten fütterst, solltest du stets darauf achten, auf Zucker zu verzichten. Außerdem ist es am besten, deinen Vierbeiner nicht mit Früchten wie Wassermelonen oder kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln zu füttern. Vermeide ebenfalls, es mit Leckereien aus Mehl zu übertreiben.

Die Ernährung ist ein wichtiger Aspekt für die Gesundheit eines jeden Hundes

3. Körperliche Betätigung

Die Tatsache, dass ein Hund Herzprobleme hat, bedeutet nicht, dass er sich nicht körperlich betätigen kann. Du solltest jedoch darauf achten, alles in Maßen tun, um zu verhindern, dass er müde wird. Wenn dein Hund viel hechelt, ist dies ein Zeichen dafür, dass ihr nach Hause gehen solltet, damit er sich erholen kann.

Die körperliche Betätigung eines Hundes sollte nicht ausgeschlossen werden, da sie bei Fettleibigkeit auch zur Gewichtsreduzierung beiträgt.

Spaziergehen ist eine einfache körperliche Übung. Gleichzeitig ist es eine großartige Option, die dem Körper zugute kommt, ohne das Herz zu belasten. Darüber hinaus kann ein Spaziergang auch dazu beitragen, das Kreislaufsystem zu revitalisieren und zu reinigen.

4. Behalte die Herzgesundheit deines Hundes im Auge: Regelmäßige Tierarztbesuche

Die rechtzeitige Diagnose eines Herzproblems durch einen Tierarzt ist stets die beste Lösung für dieses Problem.

Regelmäßige Routineuntersuchungen, die den allgemeinen Gesundheitszustand deines Hundes kontrollieren, können zu einer frühzeitigen Diagnose führen. Wie bereits zuvor erwähnt, gibt es keine äußeren Anzeichen, wenn dein Vierbeiner unter Herzproblemen leidet. Es kann jedoch vorkommen, dass du Müdigkeit, nächtlichen Husten, Atembeschwerden und Schwellungen im Bauch feststellst.

5. Medikamente

Manchmal erfordern Herzkrankheiten nicht nur eine gute Ernährung und körperliche Betätigung, sondern auch Medikamente. In diesem Fall wird dein Tierarzt sie dir verschreiben.

Sobald dein Tierarzt ein Herzproblem diagnostiziert hat, ist es schwierig, dieses vollständig zu beheben. Dennoch gibt es spezifische Behandlungen, die es deinem Hund ermöglichen, ein normales Leben zu führen.

Manchmal sind Medikamente nötig, um die Herzgesundheit eines Hundes zu garantieren

6. Kümmere dich um die Herzgesundheit deines Hundes, indem du ihm bedingungslose Liebe schenkst

Hunde brauchen und bitten immer um Aufmerksamkeit von den Menschen um sie herum. Bei Hunden, die viel Zeit alleine verbringen oder nicht genügend Aufmerksamkeit erhalten, wurden Anzeichen von Angst und Nervosität festgestellt. Diese Situation kann sich wiederum negativ auf die Herzgesundheit eines Hundes auswirken.

Hunde bitten jedoch nicht nur um Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit, sondern bieten uns auch ihre Zuneigung an. Um zu garantieren, dass unsere Vierbeiner glücklich und gesund ist, ist es am besten, ihnen die gleiche bedingungslose Liebe zu schenken, mit der sie uns beschenken.

Insuficiencia cardíaca, MedlinePlus. Recogido a 2 de Mayo en https://medlineplus.gov/spanish/ency/patientinstructions/000364.htm

Taurina, NCBI. Recogido a 2 de Mayo en https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10098250