Erste Anzeichen von Bindehautentzündung bei Hunden

27 September, 2018
Diese Erkrankung macht sich im Verhalten des Tieres bemerkbar. Nachdem eine Diagnose gestellt wurde, erhält der Hund die entsprechende Behandlung

Die Anzeichen von Bindehautentzündung bei Hunden treten schnell auf. Wenn man sie rechtzeitig bemerkt und das Tier behandelt, so erholt es sich schneller und spürt weniger Unwohlsein und Schmerz.

Was ist Bindehautentzündung bei Hunden?

Wie der Name es schon verrät, entzündet sich bei dieser Erkrankung die Bindehaut. Das ist eine Art Schleimhaut, die den Augapfel umringt.

Sie hat die Aufgabe, das Auge zu befeuchten. Wenn sie sich entzündet, so trocknet das Auge. Das führt zu Reizung und Schmerz. Schon ein Zwinkern kann unangenehm sein.

Da die Bindehaut ständig mit der Umwelt in Kontakt kommt, ist es ganz normal, dass sie sich hin und wieder entzündet. Deswegen leiden manche unserer vierpfotigen Freunde oft unter Bindehautentzündung.

Bindehautentzündung bei Hunden zeigt sich im Verhalten des Tieres

Welche Symptome gehören zur Bindehautentzündung bei Hunden?

Wir wissen ja schon, dass unsere Fellnasen ständig Tränenflüssigkeit ausscheiden, doch das darf man nicht mit den Symptomen der Bindehautentzündung bei Hunden verwechseln. 

Die folgenden Veränderungen in den Augen deines Hundes zeigen dir, dass es sich um diese Erkrankung handelt:

  • Schwierigkeiten beim Blinzeln. Da die Schleimhaut sich entzündet, bleibt weniger Platz, um die Augenlider zu schließen oder zu öffnen. So kannst du ganz eindeutig bemerken, dass dein Hund Schmerzen bei dieser Geste fühlt.
  • Lichtempfindlichkeit. Ein weiteres Symptom für Bindehautentzündung bei Hunden ist Lichtempfindlichkeit. Du weißt, dass dein Hund normalerweise liebend gern in der Sonne döst, um Licht und Wärme zu tanken. Wenn die Bindehaut entzündet ist, dann ist ihm dies aber schier unmöglich.
  • Keine Lust auf Spaziergänge. Wegen der Unverträglichkeit des Lichtes möchte das Tier auf keinen Fall das Haus verlassen. Instinktiv weiß es, dass es sich so noch mehr Schaden zufügt.
  • Er lässt nicht seine Augen berühren. Durch die Entzündung spürt die Fellnase Brennen. Deswegen ist dies eines der ersten sichtbaren Anzeichen.
  • Eiter. Wenn es sich um eine starke Bindehautentzündung handelt, so kann es durchaus vorkommen, dass die Augen deines Hundes eitern.

Was kann man gegen die Anzeichen von Bindehautentzündung bei Hunden tun?

Wenn Eiter auftritt, dann bringe deinen Hund bitte sofort zum Tierarzt, denn es handelt sich um eine schwere Erkrankung, die schlimme Schäden hervorrufen kann.

Augentropfen gegen Bindehautentzündung bei Hunden

Wenn dies nicht der Fall ist, so kannst du verschiedene Dinge für deinen Hund tun:

  • Reinige die Zone. Benutze ein wenig isotonische Kochsalzlösung, um die Augen deines vierpfotigen Freundes zu reinigen. Gib einige Tropfen davon auf den Augapfel. Das erleichtert nicht nur das Jucken, sondern befeuchtet und erfrischt ihn auch. Bitte gib deinem Hund niemals Medizin, die für Menschen hergestellt wurde.
  • Bitte deinen Tierarzt um Augentropfen. Sprich mit dem Tierarzt, damit er dir die entsprechenden Augentropfen empfiehlt. Die kannst du anwenden, um die Entzündung zu lindern.
  • Wende eine Halskrause an. Wenn du bemerkst, dass dein Hund sich sehr oft an der betroffenen Zone kratzt, dann kannst du ihm einen sogenannten Hundetrichter anziehen. So kann er sich nicht mehr kratzen.

Beobachte immer alle Veränderungen im Körper deines Haustieres und hilf ihm, wenn es unter Schmerzen oder anderen Symptomen leidet. Du wirst schon bemerken, dass das nicht so schwierig ist, wie es scheint.