Fellpflege bei Hunden – Wichtige und praktische Tipps

29 Januar, 2021
Die Fellpflege bei Hunden dreht sich nicht nur um Schönheit und Sauberkeit, sondern sie ist auch für die Gesundheit äußerst wichtig. Hier erfährst du alles Wissenswerte zu diesem Thema!

Jeder Besitzer weiß, dass der Besuch beim Hundefriseur für sein Haustier nicht angenehm ist. Normalerweise mögen Hunde es nicht, wenn sie still halten und sich von einer fremden Person anfassen lassen müssen. Trotzdem ist diese Behandlung notwendig. Und nicht nur aus ästhetischen Gründen, da die Fellpflege bei Hunden auch für die Gesundheit wichtig ist.

In der Regel leben unsere Haustiere mit uns in verschiedenen Bereichen zusammen, einschließlich des Schlafzimmers und manchmal teilen sie auch das Sofa mit uns. Daher ist es wichtig, dass sie sauber sind und keinen Schmutz ins Haus bringen.

Das Fell hat mehrere wichtige Funktionen

Die Fellpflege bei Hunden dreht sich jedoch nicht nur um Schönheit und Sauberkeit. Das Fell ist eine sehr wichtige Komponente im Leben von Hunden.

Jede Rasse ist physiologisch und morphologisch an das Gebiet angepasst, in dem sie lebt.  Das Hundefell ist eine der wichtigsten Anpassungen an ihre ursprüngliche Umgebung.

Dank des Fells sind Hunde vor Umwelteinflüssen wie extremen Temperaturen oder Feuchtigkeit geschützt. Diese Decke aus keratinisierten Schichten bildet eine Barriere, vergleichbar mit einer Luftkammer. Diese erhält die Körperwärme bei Kälte aufrecht und erzeugt eine kleine Zirkulation als Belüftung, wenn es heiß ist.

Gleichzeitig schützt sie das Fell auch vor der Sonne und vermeidet so Irritationen und Verbrennungen auf der Haut. Darüber hinaus schützt das Hundefell die Haut auch vor möglichen Verletzungen, die sich dein Tier beim Spielen oder Spazierengehen zuziehen könnte.

Der Glanz und die Qualität des Hundefells sind ein Hinweis auf die Gesundheit deines Hundes. Diese Aspekte variieren je nach Rasse, Geschlecht und Alter. Im Folgenden findest du eine Reihe von Faktoren, die du in Bezug auf die Fellpflege bei Hunden beachten solltest.

Fellpflege bei Hunden
Das Fell von Säugetieren ist die erste Schutzbarriere, die sie gegen Krankheitserreger und Umwelteinflüsse haben.

Tipps für die Fellpflege bei Hunden

Ernährung

Für ein gesundes, kräftiges und glänzendes Fell muss auch die Haut gesund sein. Und damit dein Hund eine gesunde Haut hat, musst du besonders auf seine Ernährung achten.

Die Ernährung sollte ausgewogen sein und die richtige Menge an Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten enthalten. In Bezug auf die Fette musst du besonders auf Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren achten. Darüber hinaus benötigt dein Hund auch Antioxidantien. Diese Substanzen beschichten die Haare und sorgen für den nötigen Schutz und Glanz.

Wenn das Tier nicht optimal gefüttert wird, verwendet es alle in der Nahrung enthaltenen Nährstoffe für wichtigere Funktionen wie die Zellerneuerung. Die Folge ist eine schlechtere Qualität des Fells.

Früher ergänzten Hundebesitzer das Futter mit hausgemachten Nahrungsergänzungsmitteln wie Eiern, Fischöl oder Butter. Heutzutage findet man verschiedene Futtersorten im Handel, die all diese Zutaten für eine gesunde Haut bereits enthalten. Und das in einer wirklich ausgewogenen Form, die auf die Bedürfnisse deines Hundes abgestimmt ist.

Fellpflege bei Hunden: Baden

Das Baden ist ein grundlegender Bestandteil der Hundehygiene. Diese Aktivität hält Allergene, Parasiten und Bakterien von deinem geliebten Vierbeiner und der Umgebung fern.

Baden ist absolut empfehlenswert, um ein sauberes und gesundes Fell zu bewahren. Allerdings solltest du es mit der Anzahl der monatlichen Bäder nicht übertreiben, da du jedes Mal den pH-Wert der Hundehaut veränderst.

Je nach Aktivität und Fell des Hundes empfiehlt es sich, ihn alle 3 Wochen oder einmal im Monat zu baden.

Es ist wichtig, das richtige Shampoo auszuwählen. Je nach Haut- und Felltyp gibt es unterschiedliche Shampoos. Dein Tierarzt berät dich gerne, welches für deinen Hund am besten geeignet ist. Das beste Shampoo ist dasjenige, das das Haar und die Haut nähren, regenerieren und stärken kann.

Darüber hinaus ist es sehr empfehlenswert, während des Badens eine Massage mit dem Shampoo durchzuführen. Dabei aktivierst du die Talgdrüsen der Haut und der Hund wird es genießen. Probiere es aus!

Beim Trocknen des Fells musst du darauf achten, dass du es in Richtung des Haarwuchses trocknest. Das Abtrocknen ist wichtig, da sich das Tier unwohl fühlen kann, wenn das Fell über längere Zeit nass ist.

Hund abtrocknen

Bürsten

Regelmäßiges Bürsten des Hundefells entfernt abgestorbene Haare, Schmutz und Hautschuppen.

Das Bürsten stimuliert auch die Haarwurzel und während des Fellwechsels beschleunigt es den Vorgang.

Gleichzeitig verhindert man mit dieser Aktivität das Auftreten von hautreizenden Elementen, die die Bakterienflora aus dem Gleichgewicht bringen und einen anschließenden Befall mit Krankheitserregern erleichtern.

Auf diese Weise kannst du das Auftreten von äußeren Parasiten wie lästigen Flöhen und Zecken verhindern. Um diesen Parasiten vorzubeugen, kannst du auch vom Tierarzt empfohlene Produkte anwenden.

Es gibt verschiedene Arten von Bürsten oder Pflegehandschuhen, je nach Haut- und Felltyp des Hundes. Es empfiehlt sich ein regelmäßiges Bürsten 1 bis 2 Mal wöchentlich, wobei es immer auf das Fell des Vierbeiners ankommt.

Fellarten bei Hunden

Bei jeder Hunderasse ist das Fell anders und damit auch die Pflege.

Die wichtigsten Fellarten bei Hunden und die jeweils dafür empfohlene Fellpflege:

  • Kurzes Haar: 1 bis 2 Mal pro Woche bürsten und einmal im Monat oder alle anderthalb Monate baden.
  • Langes Haar: Tägliches Bürsten und einmal im Monat baden.
  • Raues Haar: Tägliches Bürsten und 3 bis 4 Mal monatlich baden.
  • Krauses Haar: Tägliches Bürsten und etwa alle 20 Tage baden.

Außerdem hilft bei Rassen mit langen und krausen Haaren ein gründlicheres Bürsten, um Verfilzungen zu beseitigen, die für das Tier sehr lästig sind.

Wenn du diese Tipps befolgst, wird das Fell deines Hundes gesund und schön aussehen. Und auf lange Sicht wird er es mit Sicherheit mögen.

Piel, Dialnet. Recogido a 8 de Mayo en https://dialnet.unirioja.es/servlet/articulo?codigo=4943892

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