Alles über den Pinscher und seine Verwandten

10 Juli, 2018
Erfahre alles über den Pinscher, einen eleganten Hund und eine Hunderasse mit langer Tradition und einigen berühmten Verwandten!
 

Der Pinscher wurde ursprünglich als Wachhund für Bauernhöfe gezüchtet. Heutzutage ist seine “Funktion” allerdings hauptsächlich, Haustier sein. In diesem Artikel erfährst du alles über den Pinscher, eine deutsche Hunderasse, die durch ihre Eleganz und Haltung hervorsticht.

Ursprünge des Pinschers

Das Wort Pinscher kommt aus dem deutschen und bedeutete soviel wie “Beißer”. Später wurde der Name aus dem englischen Wort “pinch” übernommen, das sich auf die gestutzten Ohren bezieht. Diese sind so eingezogen, um Bisse von anderen Tieren zu vermeiden. Der Deutsche Pinscher, eine weit verbreitete Hunderasseist ein naher Verwandter des Schnauzers, und seine Ursprünge lassen sich bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen.

Zu dieser Zeit wurde er von bayrischen Bauern dazu genutzt, um Nagetiere und andere Plagen an ihren Höfen zu bekämpfen. Deshalb glauben viele Leute, dass der Schwarze Terrier ein Vorfahre des Pinschers ist. Andere Studien deuten daraufhin, dass der Rattenpinscher einer der Ahnen ist, eine Hunderasse, die bereits ausgestorben ist.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, war der Pinscher nahezu verschwunden. Dank eines Mannes namens Werner Jung existiert er allerdings noch bis zum heutigen Tag. Aus dem Deutschen Pinscher sind zudem weitere bekannte Rassen, wie der Zwergpinscher oder der Dobermann hervorgegangen. Auch wenn sie von vielen als elegante und attraktive Tiere angesehen werden, konnte der Deutsche Pinscher nie die Beliebtheit seiner zwei Nachkommen übertreffen.

 

Alles über den Pinscher: Merkmale des Pinschers

Diese Hunderasse ist mittelgroß und wird bis zu 50 cm hoch und 20 kg schwer (ausgewachsene Männchen). Sie hat einen stolzen Schritt und starke Muskeln, einen schlanken Kopf, mit einer länglichen Schnauze. Pinscher haben leicht gefaltete, hängende Ohren. Normalerweise werden im Jungtieralter die Ohren gestutzt und der Schwanz kupiert.


Sein Fell ist kurz und rau, meistens braun, schwarz oder bräunlich.
Bauch und Brust des Hundes haben eine rötliche Färbung.

Alles über den Pinscher, sowohl Wachhund als auch treuer Begleiter

Der Pinscher ist heutzutage ein Begleithund. Außerdem ist er dazu geeignet, Ungeziefer und kleinere Nagetiere in Schach zu halten, auch wenn er kein Jagdhund ist. Aufgrund seiner Größe, kann der Pinscher in einer Stadtwohung ohne Probleme gehalten werden. Er braucht allerdings täglichen Auslauf und Beschäftigung.

Auch wenn er nicht so imposant wie ein Dobermann ist, so arbeitet der Pinscher auch als Wachhund sehr gut. Er hat keine Scheu sein Revier oder Grundstück zu verteidigen aber er bleibt seinem Halter immer treu und entwickelt kein Revierverhalten gegenüber Herrchen oder Frauchen.

 

Verhalten und Pflege

Pinscher sind sehr intelligente, selbstbewusste und lebhafte Hunde. Sie verstehen sich gut mit der ganzen Familie, auch wenn sie sich schließlich einen “Liebling” aussuchen. Diese Person wird ihr Herrchen bzw. Frauchen, das sie respektieren und dem sie erlauben mit ihnen zu spielen oder sie zu streicheln. Es kann sein, dass der Pinscher viel Aufmerksamkeit von seinem “Auserwählten” benötigt, oder sich besitzergreifend verhält.

Pinscher sind immer wachsam und halten nach Fremden Ausschau. Beim Spaziergang im Park muss ein Pinscher einen Maulkorb tragen, da er Streit mit anderen Hunden anfangen kann.

Sein kurzes, glattes Fell benötigt nicht viel Pflege. Du musst es nur regelmäßig bürsten (einmal die Woche) um loses Haar zu entfernen. Für diesen Hund ist es sehr wichtig, oft draußen zu sein um seine immense Energie auszuleben.

Es kann reichen, den Pinscher in offenem Gelände laufen zu lassen, sofern er sich nicht verläuft. Pinscher sind die idealen Begleiter für Trainingsenthusiasten! Sie können bei vielen Trainingsroutinen mitlaufen, wie z.B. Joggen oder Radfahren.

Wenn sie nicht genug Auslauf bekommen, zerstören Pinscher alles, was sie zwischen die Pfoten bekommen, weshalb es wichtig ist, sich zunächst gut zu informieren und alles über den Pinscher in Erfahrung zu bringen. Sie sollten im Haus schlafen, besonders im WinterAuch wenn der Pinscher ein sehr gesunder Hund ist, so kann er doch unter drei Erbkrankheiten leiden: Grauer Star, von Willebrand Syndrom (Blutgerinnungsstörung) und Hüftdysplasie.