Der Drahthaar Foxterrier

16 August, 2018
Eines der beliebtesten Haustiere der Welt: der Drahthaar Foxterrier! Finde hier alles über diese wunderbare Hunderasse heraus!

Der Foxterrier ist eines der beliebtesten Haustiere aller Zeiten. Dazu gehören seit den 1920er Jahren zwei verschiedene Rassen: der Drahthaar Foxterrier und der glatthaarige Foxterrier, die für verschiedene Zwecke gezüchtet wurden. Wusstest du, dass es ursprünglich Jagdhunde waren? Lies weiter und finde alles über diese Hunde heraus!

Der Drahthaar Foxterrier als Wachhund

Niemand weiß genau, wann diese Züchtung erschaffen wurde, aber es gibt Aufzeichnungen, die bis ins 19. Jahrhundert reichen. Diese Hunde stammen vom Bullterrier und dem schwarzen English Terrier ab. Der British Kennel Club klassifizierte sowohl drahthaarige, als auch glatthaarige Rassen in einer Gruppe, bis sie Mitte der zwanziger Jahre von der FCI als zwei verschiedene Rassen akzeptiert wurden.

Diese Hunde wurden ursprünglich zur Jagd von Füchsen, Hasen und anderen kleinen Tieren gezüchtet. Der Foxterrier ist einer der aktivsten und aufmerksamsten Hunde, die es heute gibt. Das macht es manchmal schwierig, ihn zu kontrollieren.

Körperliche Merkmale

Diese Hunde sind kurz und leicht, deshalb sind sie auch sehr geschickt und perfekte Haustiere in einer belebten Nachbarschaft.

Kopf

  • Der Kopf wiegt zwischen sieben und acht Kilogramm.
  • Die Schnauze ist in der Regel gelich groß wie der Kopf.
  • Der Kiefer ist perfekt ausgerichtet und scherenförmig.
  • Die Nase ist klein und schwarz.
  • Die Augen sind rund, mittelgroß und dunkel, der Abstand symmetrisch.
  • Die kleinen dreieckigen Ohren sind nach vorn ausgerichtet.

Körper

  • Der Drathaar Foxterrier erreicht eine Schulterhöhe zwischen 38 und 40 cm.
  • Die Brust ist tief, der Rücken kompakt und gebogen. Die kleinen, kräftigen Gliedmaße können sich sehr schnell bewegen.
  • Die Rute ist mittellang und kann gerollt sein.
  • Das Fell ist kurz, dick und drahtig. Meist ist es im Augenbereich braun, am Körper hat das Tier oft schwarze oder braune Flecken.

Es handelt sich um einen dynamischen und interessanten Jagdhund, der jedoch nicht nur auf dem Land, sondern auch in einer Stadt gehalten werden kann, wenn er ausreichend Auslauf und Bewegung hat.

Persönlichkeit

Terrier sind geborene Jäger, was sie außergewöhnlich intelligent macht. Ein Foxterrier wird dich niemals einholen müssen, denn er ist sehr neugierig und immer auf der Hut, um plötzliche Bewegegungen sofort zu erkennen.

Der Drahthaar Foxterrier ist sehr freundlich zu seinem Halter und lernt schnell. Allerdings langweilt er sich schnell, wenn er beim Training immer wieder dieselbe Aufgabe wiederholen muss.  Wenn ere sich langweilt, beginnt er Löcher zu buddeln.
Der Drahthaar Foxterrier, Persönlichkeit
Der Foxterrier ist sehr freundlich gegenüber Menschen und den meisten Hunderassen. Da er sehr anhänglich und verspielt ist, gibt er ein ideales Haustier für Familien ab, besonders wenn diese körperlich aktiv sind.
Vergiss jedoch nicht, dass diese Rasse noch immer den ursprünglichen Jagdinstinkt bewahrt. Dies kann manchmal zum Problem werden, denn dieser Foxterrier kann auch einer Katze oder einem Auto nachjagen!

Erziehung

Den Foxterrier zu trainieren kann eine Herausforderung sein, deshalb muss Gehorsam höchste Priorität sein. Erst wenn dies funktioniert, kannst du dich auf andere Befehle konzentrieren. Diese Rasse lernt schnell und glaubt, dem Halter ebenbürtig zu sein.

Ein wohlerzogener Terrier kann an herausfordernden Wettkämpfen teilnehmen, um seine Beweglichkeit oder Geschicklichkeit im Umgang mit Hindernissen unter Beweis zu stellen. Auch auf Hundeshows ist diese Rasse oft zu finden, denn sie ist sehr vielseitig.

Krankheiten

Der Drahthaar Foxterrier ist robust und für Krankheiten nicht besonders anfällig. Er stellt deshalb innerhalb der Gruppe der Terrier keine Ausnahme dar. Trotzdem gibt es bestimmte Krankheiten, die auftreten können.

Diese Tiere sind körperlich sehr aktiv, deshalb kann es zu Knochenbrüchen kommen, insbesondere in den Schultern bei älteren Tieren. Sie tendieren im Alter auch dazu, Augenprobleme zu entwickeln.

Sie können unter Katarakten, Glaukoma und Ektopia lentis (Verschiebung der Augenlinse) leiden. Ektopia lentis kann mit Medikamenten oder durch die Entfernung der Linse behandelt werden. Danach müssen den Rest des Hundelebens Augentropfen benutzt werden.
William Haynes: “Auch wenn sie sehr krank sind, erholen sie sich wunderbar schnell.”
Abgesehen von Krankheiten, die besondere Pflege benötigen, solltest du ihr Fell regelmäßig bürsten. Nicht nur um abgestorbene Haare zu entfernen, sondern auch, damit das Fell schön glänzt. Du solltest zudem auf Flöhe oder Zecken achten, die sich zwischen den Haaren einnisten können.