Ein 70 Kilo schwerer Bernhardiner kommt zum Vatikan und der Papst begrüßt ihn

11 April, 2018
Auch wenn Berhardiner für ihre Freundlichkeit und ihren edlen Charakter bekannt sind, was tätest du, wenn einer auf dich zugerannt käme? Hättest du den Mut, ihn zu berühren?

Der Papst ist zweifellos eine wichtige Persönlichkeit, die auf der ganzen Welt bekannt ist. Wer hat schließlich noch nicht von Papst Franziskus gehört? Viele behaupten, dass er seinen Namen wegen des heiligen Sankt Franziskus von Assisi gewählt hat. Auch wenn wir bisher den Grund hierfür nicht kannten, so scheint es, dass die Liebe, die der Papst den Tieren gegenüber zeigt, uns einen Hinweis geben könnte. Erfahren wir mehr über den Tag, an dem er einen Bernhardiner Hund begrüßte.

Sankt Franziskus von Assisi war bekannt für seine Tierliebe und es scheint fast, als stünde ihm Papst Franziskus darin nicht nach. Hier erzählen wir dir die Geschichte von einem Berhardiner, der den Heiligen Vater kennenlernen wollte.

Der Papst begrüßt einen Bernhardiner

Auch wenn Berhardiner für ihre Freundlichkeit und ihren edlen Charakter bekannt sind, was tätest du, wenn einer auf dich zugerannt käme? Hättest du den Mut, ihn zu berühren? Vermutlich nicht…

Als Magnun, ein “kleines” Tier von 70 Kilo, auf Papst Franziskus zurannte, ließ dieser sich nicht einschüchtern. Der Papst streichelte und begrüßte den Hund, obwohl er ihn nicht kannte. Er ließ sich nicht einmal zuvor von dem Tier beschnüffeln, sondern behandelte es, als sei es ein einfaches, harmloses Kind.

Was der Papst nicht wusste war, dass Magnum viel mit ihm gemeinsam hatte. Der “kleine” Bernhardiner ist Teil eines Projektes, das die Fondation Barry, die aus einer reichen Schweizer Stadt stammt, vorbereitet hat, um den unterprivilegiertesten Menschen zu helfen.

Claudio Rosseti bemühte sich deswegen darum, den Papst kennenzulernen und ihn mit Magnum bekannt zu machen, weil er ihm sein Projekt ohne Erwerbszweck vorstellen wollte. Ein fundamentaler Bestandteil, oder besser gesagt ein Repräsentant dafür ist der Bernhardiner Magnum.

Das Projekt der Fondation Barry

Der Bernhardiner, der vom Papst im Vatikan begrüßt wurde ist einer von vierzig Hunden, die die Fondation Barry benutzt, um Kindern und alten Menschen zu helfen.

Diese Hunde helfen Kindern und alten Menschen, die sich aus dem einen oder anderen Grunde im Krankenhaus befinden, mit seelischer, körperlicher und emotionaler Unterstützung. Durch die Therapie mit diesen Hunden wird der Alltag in den grauen Krankenhauswänden ein wenig angenehmer und das Leiden gemindert.

Diese wichtige Arbeit durch eine Persönlichkeit wie den Papst bekannt zu machen, ist ohne Zweifel ein großer Erfolg für die Stiftung. Viele Menschen wissen jetzt sowohl über die Therapien als auch über die Fondation Barry Bescheid.

Sie wollen damit auch erreichen, dass der große Sankt Bernhard Gebirgspass als ein Identitätsmerkmal des Landes angesehen wird. Mit dem gelungenen Papstbesuch erreichen sie das bestimmt auch. Man sagt, dass der erste Bernhardiner aus der Schweiz, von genau diesem Gebirgspass, kam.

Außerdem wird das Projekt von der UNESCO gesponsert und beaufsichtigt, was ihm die Wichtigkeit und Seriosität verleiht, die es braucht.

Der Papst begrüßte nicht nur Magnum, sondern hörte auch Claudio zu, als er die Details über sein Projekt darlegte. Er scherzte sogar, als er sagte: “Beim nächsten Mal soll Magnum das Fass mitbringen”.

Die Bernhardiner tragen für gewöhnlich ein Fass Whisky um den Hals, das sie bei Rettungsarbeiten benutzen. Dies ist zweifellos eine der besten Merkmale dieser Rasse. Wenn du einen siehst und dir nicht sicher bist, ob es wirklich ein Bernhardiner ist, dann blicke bloß auf seinen Hals und suche nach diesem hübschen Fass, das die Hunde dort tragen.

Wir wissen leider nicht genau, warum der Papst darum bat, dass sie beim nächsten Mal das Fass mitbringen sollten. Mag er womöglich Whisky?

Witz beiseite, was den Katholiken am Papst gefällt ist, dass der argentinische Pontifex menschennah ist und immer Zeit für die anderen zu haben scheint.

Wenn er Hunde mag und sie gut behandelt, dann hat er bestimmt schon Punkte bei denen gewonnen, die – auch wenn sie nicht katholisch sind – Tiere liebhaben.

Ob die Kirche so mehr Gläubige gewinnt? Die Zeit wird es zeigen…