Sieben verschiedene Windhunde

30 August, 2018
Windhunde sind nicht nur Tiere, die sich ffür Wettrennen oder die Jagd eignen; sie sind auch hervorragende Haustiere
 

Windhunde sind sehr agil und sie können eine Geschwindigkeit von bis zu 70 Stundenkilometern erreichen. Ihr schlanker Körperbau, ihre langen Beine und ihr weites Sichtfeld machen sie ideal für WettrennenSelbst wenn es viele Arten von Windhunden gibt, so teilen doch alle diese Eigenschaften.

Die Ursprünge dieser Rasse findet man in der Pharaonenzeit Ägyptens. Man hat sogar Abbildungen von ihnen in ägyptischen Kunstwerken wie Skulpturen, Malereien und Gravierungen gefunden. Seit tausenden von Jahren werden diese Tiere also schon wegen ihrer Geschwindigkeit benutzt.

Heutzutage gibt es Windhunde auf der ganzen Welt, doch ein großer Teil von ihnen lebt in Südostasien. Sie sind nicht nur für Wettrennen oder die Jagd geeignet, sondern sind auch tolle Haustiere. Diese Tiere leisten wunderbare Gesellschaft im Haus, denn sie sind recht ruhig und ein wenig schüchtern.

Windhunde

Es gibt viele verschiedene Arten von Windhunden. Sie unterscheiden sich meistens durch ihr Fell und die Region, in der sie gezüchtet werden. Im Folgenden stellen wir dir eine Liste der bekanntesten Windhunde vor:

1) Galgo Español

Der Galgo Español (spanischer Windhund) ist ein Hund mit einem leichten Körperbau, einem tiefen Brustkorb und recht langen Beinen. Meistens haben sie kurzes, feines, glattes Fell, doch es gibt auch eine Rauhaarvariante.

Den Galgo Español gibt es in verschiedenen Farben: schwarz, beige, hellbraun, rötlich und weiß.

Rüden wiegen bis zu 30kg, während Hündinnen bis zu 25kg auf die Waage bringen. Es handelt sich hierbei um einen sehr schnellen Hund, der Geschwindigkeiten von bis zu 70 Stundenkilometer erreicht. Ursprünglich benutzte man den Hund für die Hasenjagd.
 
Windhunde im Rennen

Heutzutage sieht man ihn oft bei Hunderennen, doch er ist wegen seines Charakters auch ein hervorragender Hausgefährte.

2)  Sloughi oder Berber Windhund

Der Sloughi stammt aus dem Norden Afrikas. Man findet ihn hauptsächlich in Marokko, Tunesien, Libyen und Saudi Arabien. Er zeichnet sich besonders durch sein feines, kurzes Fell und durch die schwarze Hautfärbung seiner Schnauze aus. Dieser Hund hat außerdem viel Energie und ist wachsam, weswegen er oft als Hirtenhund gehalten wird.

3) Barzoi oder Russischer Windhund

Der Barzoi hat arabische Ursprünge und ist wegen seines langen, gewellten, großgefleckten Fells bekannt. Er ist ein starker, großer Hund, der bis zu 79cm Höhe und 48kg Gewicht erreichen kann. Der russische Windhund wird deswegen zur Wolfs- und Hasenjagd gezüchtet.

4) Afghanischer Windhund

Der Afghane ist vielleicht der bekannteste aller Windhunde. Sein langes, seidiges Fell und seine hohe Intelligenz machen ihn besonders attraktiv. Im Gegensatz zu anderen Windhundarten züchtet man den Afghanen, um an Schönheitswettbewerben teilzunehmen.

Auch wenn sie vor langer Zeit Jagdhunde waren, so sind die modernen afghanischen Windhund nicht mehr so schnell wie andere Windhundarten.

 
Windhund vergnügt sich

5) Saluki oder Persischer Windhund

Der Saluki ist eine der ältesten Windhundharten. Er hat einen recht schmalen Körperbau und es gibt ihn in zwei verschiedenen Typen: Kurzhaar oder Langhaar. Sie können bis zu 71 cm Höhe und 30kg Gewicht erreichen. Der Saluki wird übrigens gezüchtet, um wilde Tiere zu jagen.

6) Whippet

Diese Windhunde kommen eigentlich aus England und sind sehr elegant. Sie sind von mittlerer Größe und erreichen bis zu 51 cm Schulterhöhe. Vor langer Zeit benutzte man sie, um Hasen zu jagen, doch heutzutage wird dieser Windhund für den Wettbewerb gezüchtet.

Dank seiner kleinen Größe kann er seine Geschwindigkeit schneller beschleunigen. 

7) Schottischer Windhund oder Deerhound

Der Deerhound ist durch sein rauhes, zottiges, graues Fell bekannt und ist der Lieblingshund der schottischen Zigeuner. Er ist sehr schnell und beweglich, weswegen er auch zur Rehjagd benutzt wurde.