Mikrochips für Katzen: Sind sie vorgeschrieben?

14 Oktober, 2020
Bist du bereits über Mikrochips für Katzen informiert? In unserem heutigen Artikel werden wir dir einige Informationen über die Nützlichkeit dieses Geräts mit auf den Weg geben.  

Eines vorweg: Mikrochips für Katzen sind nicht vorgeschrieben. Experten empfehlen dieses Verfahren jedoch wärmstens. Dies liegt daran, dass ein Mikrochip der effektivste Weg ist, um deine Katze zu orten, wenn sie sich verlaufen hat.

Darüber hinaus verursacht dieses Gerät dem Tier keinerlei Beschwerden, während es gleichzeitig von großem Nutzen ist. Zum Beispiel enthält es alle grundlegenden und notwendigen Informationen über dein Haustier. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Menschen dafür entscheiden, ihre Haustiere mit einem Mikrochip zu versehen, unabhängig von der jeweiligen Tierart.

Mikrochips für Katzen: Was genau ist das?

Mikrochips sind elektronische Elemente, die wie kleine Kapseln aussehen und etwa die Größe eines Reiskorns haben. Trotz ihrer geringen Größe speichern sie alle notwendigen Informationen über das Tier. Sie enthalten zum Beispiel Informationen wie aktuelle Impfungen, den Namen und die Kontaktinformationen des Eigentümers sowie des Tierarztes. Und das Beste daran ist, dass Mikrochips dem Tier keinen Schaden zufügen. Tatsächlich weiß deine Katze nicht einmal, dass sie einen hat.

Wenn dein Tierarzt die Kapsel unter die Haut deiner Katze einführt, wird er das fast immer in der Nähe des Nackens des Tieres tun. Deine Katze wird dabei jedoch kaum etwas spüren. Das Einsetzen des Mikrochips lässt sich mit der Gabe eines Impfstoffes vergleichen. Das Verfahren ist schnell und praktisch schmerzlos für deine Katze!

Ein weiterer Vorteil des Mikrochips ist der, dass du ihn nur einmal einsetzen lassen musst. Dann kannst du deine Katze registrieren und auch der Tierarzt wird alle Informationen über sie haben. Dies ist sehr nützlich, vor allem wenn es darum geht, dein Haustier zu orten, wenn es von zu Hause wegläuft oder verloren geht. Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, deine Katze generell im Auge zu behalten; denn Katzen sind abenteuerlustig und neigen zu Ausflügen auf eigene Faust.

Für den Fall, dass deine Katze wegläuft, kannst du sie dank dieses Gerätes aber glücklicherweise aufspüren und wiederfinden. Das Beste ist, dass dies ein äußerst kostengünstiges Verfahren ist.

Mikrochips für Katzen kosten normalerweise zwischen 30 und 50 Euro und wie bereits zuvor erwähnt, muss das Verfahren nur einmal durchgeführt werden.

Mikrochips für Katzen sind einen kostengünstige Option

Sind Mikrochips für Katzen vorgeschrieben?

In einigen Ländern ist das Einsetzen eines Mikrochips für Haustiere vorgeschrieben. Dies ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz jedoch nicht der Fall, es sei denn du planst mit deiner Katze eine Reise ins europäische Ausland. In diesem Fall muss dein Haustier gechippt und registriert sein.

Wir empfehlen dir dennoch, einen Mikrochip für deine Katze zu erwerben, denn er bietet viele Vorteile. Darüber hinaus ist es ein äußerst wirtschaftliches und unschädliches Verfahren für Haustiere.

Dennoch entscheiden sich viele Katzenbesitzer nicht für einen Chip, da ihre Katzen das Haus gar nicht verlassen. Außerdem gehen einige Menschen fälschlicherweise davon aus, dass sich Katzen, wenn sie entkommen, viel leichter an das Leben auf der Straße anpassen können als beispielsweise Hunde.

Katzen passen sich nicht gut an das Leben auf der Straße an

Es ist wichtig, diesen Mythos aufzulösen. Hauskatzen, die in Häusern oder Wohnungen leben, haben es sehr schwer, wenn sie von zuhause weggelaufen sind. Dies gilt auch dann, wenn wir ihre indirekten Auswirkungen auf die lokale Fauna nicht berücksichtigen.

Ein Mikrochip ist unerlässlich, um eine entlaufene Katze zu finden. Tatsächlich neigen entlaufene Katzen dazu, ganz anders zu reagieren als entlaufene Hunde. In der Regel ist ihr erster Impuls Panik. Zum Beispiel könnten sie sich verstecken, was es wiederum viel schwieriger macht, sie zu finden. Je nachdem, wo sie sich befinden, fällt es ihnen möglicherweise schwer, den Weg nach Hause zu finden.

Streunende Hauskatzen sind oft in einem schrecklichen Zustand, wenn sie gefunden werden. Der Grund dafür ist der, dass Hauskatzen, egal wie instinktgesteuert sie sind, normalerweise nicht mehr jagen müssen, um zu überleben. Und sie müssen auch nicht gegen andere Straßentiere kämpfen.

Hinzu kommt, dass entlaufene Tiere häufig von Autos angefahren und verletzt werden. Angesichts dieser Fakten ist es ein Mythos, dass Katzen sich besser an das Leben im Freien anpassen als Hunde. Folglich ist es die oberste Pflicht eines jeden Tierbesitzers, das Wohlergehen seines Tieres zu schützen.

Hauskatzen haben es sehr schwer, wenn sie davonlaufen

Mikrochips und die Aktualisierung von Informationen

Es ist wichtig, die Informationen auf dem Mikrochip stets auf dem neuesten Stand zu halten. Manchmal kann es vorkommen, dass du den Mikrochip einsetzen lässt, aber dann vergisst, deine Katze in einer Datenbank zu registrieren. Beachte jedoch, dass der Mikrochip nutzlos ist, wenn deine Katze nicht registriert ist. Daher ist es von großer Wichtigkeit, deine Katze zu registrieren und bei Bedarf auch deine Kontaktinformationen wie Telefonnummer oder Adresse  zu aktualisieren.

Obwohl Mikrochips bei Katzen nicht vorgeschrieben sind, empfehlen wir dir jedoch dringend, dich dafür zu entscheiden. Der Grund dafür ist einfach: Du stellst sicher, dass deine Katze geschützt und identifizierbar ist. Wenn deine Katze verloren geht, wirst du froh sein, dass sie einen Chip hat. Darüber hinaus handelt es sich um ein schmerzloses und kostengünstiges Verfahren.

  • Red de ayuda animal. EL chip en perros y gatos. Extraído de: http://redayudaanimal.es/Consejos/El%20chip%20en%20perros%20y%20gatos.pdf
  • Ley 5/1997, de 24 de abril, de protección de los animales de compañía. Extraído de: https://www.boe.es/buscar/pdf/1997/BOE-A-1997-14412-consolidado.pdf