4 Fuchsrassen, die du kennen solltest

13 August, 2018
Füchse sind Tiere, die in Fabeln, Legenden und Geschichten sehr präsent sind.

Füchse sind Tiere, die in Fabeln, Legenden und Geschichten sehr präsent sind. Auf Farmen sind sie gleichermaßen bewundert und gefürchtet, und werden für ihre Intelligenz gelobt. Normalerweise kennen wir nur eine einzige Fuchsrasse, daher möchten wir dir vier Fuchsrassen vorstellen, die du kennen solltest.

Fuchsrassen: Eigenschaften

Füchse sind Säugetiere, die rund um den Planeten leben. Sie haben sich auf verschiedenen Kontinenten an unterschiedliche Lebensräume angepasst. Füchse gehören zur Familie der Caniden, sie sind also mit Wölfen und Hunden verwandt.

Sie sind fleischfressend und sehr intelligent. Füchse sind dafür bekannt, sich in Hühnerställe zu schleichen, um auf die Jagd zu gehen. Im Gegensatz zu Wölfen ziehen sie es vor, alleine zu jagen und bilden normalerweise keine Rudel.

4 Fuchsrassen - Rotfuchs im Wald

Die physischen Eigenschaften ändern sich je nach Rasse, in der Regel sind ihre dreieckigen Ohren allerdings im Verhältnis zum Kopf groß, der Schwanz ist dick und flauschig und das Fell weich und lang. 

Gewöhnlicher Fuchs

Der gewöhnliche Fuchs ist die Rasse dieser Spezies, die wir am besten kennen. Man nennt ihn auch “Rotfuchs” wegen der Farbe seines Fells, obwohl er auch andere Farben haben kann, die von braun bis grau reichen.

Man kann Rotfüchse in der gesamten nördlichen Hemisphäre des Planeten finden, auch in Australien wurden sie künstlich eingeführt. Sie können in Wäldern, auf Wiesen, in der alpinen Tundra und sogar in Küstengebieten leben.

Graufuchs

Der Graufuchs gehört zu den in Amerika lebenden Fuchsrassen. Er ist vom südlichen Kanada bis nach Venezuela verbreitet. Er hat eine ähnliche Größe wie der Kojote, aber längere Ohren und eine kürzere Nase und Beine. Sein Rücken ist grau, aber Teile seines Felles (Gesicht, Hals und Brust) bleiben rot.

Polarfuchs oder Eisfuchs

Wie sein Name andeutet, lebt er in nördlichen Gebieten: Er bewohnt die Tundra Europas und Nordamerikas und gräbt Höhlen in die Eiswände.

Er hat kleinere Ohren als die übrigen Rassen, sein Fell ist dichter, um den niedrigen Temperaturen seines Lebensraumes standzuhalten.

Polarfüchse haben zwei Arten von Fellen: im Sommer sind sie makellos weiß, aber im Winter werden sie braun oder gräulich. Die Färbung ist ein Merkmal vieler Rassen von Tieren die an die Kälte angepasst sind: die Ohren, Beine und das Gesicht werden dunkler, um Sonnenlicht anzulocken, und mehr Wärme zu sammeln.

Es ist eine der wenigen arktischen Tierarten, die nicht vom Aussterben bedroht sind. Ihre Jagd wurde reguliert beziehungsweise verboten, obwohl Wilderer noch existieren. Ihr Fell hat große Nachfrage, aber es gibt strenge Gesetze, die diesen Fuchs schützen.

4 Fuchsrassen - Rotfuchs im Schnee

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Fennek oder Wüstenfuchs

Der Wüstenfuchs oder Fennek ist eine der am wenigsten bekannten und seltsamsten Fuchsrassen. Wie sein Name andeutet, lebt er in der Wüste, speziell im Norden der Sahara, und erstreckt sich bis zur Sinai-Halbinsel.

Er ist im Vergleich zu den übrigen Fuchsrassen sehr klein. Seine Ohren allerdings im Verhältnis zu seinem Kopf groß, was ihm hilft, hohe Temperaturen besser zu ertragen. Der Schwanz ist lang und buschig, seine Pfoten sind mit Haaren bedeckt, die ihn vor Verbrennungen durch den warmen Sand schützen.

Sie sind klein, können aber bis zu zwei Meter hoch springen, um Beute zu jagen. Wüstenfüchse sind nachtaktive Jäger und ernähren sich hauptsächlich von Nagetieren, Vögeln und Kaninchen; obwohl sie auch dabei beobachtet wurden, wie sie Insekten und Eier fressen. Anders als der Rest der Fuchsrassen neigen die Fennek dazu, in kleinen sozialen Gruppen zu leben.

Sie gelten nicht als vom Aussterben bedroht, aber es ist bekannt, dass ihre Population jedes Jahr abnimmt. Dies ist vor allem auf die Zerstörung ihres Lebensraums zurückzuführen, sodass Organisationen versuchen, die Gebiete zu schützen, in denen sie leben. So wollen sie erreichen, dass wir den Wüstenfuchs noch lange bewundern können.

Es hat sich gezeigt, dass Füchse das ökologische Gleichgewicht der Wälder, in denen sie leben, unterstützen. Zwar ist ihr Fell sehr begehrt, doch zum Glück kann Wilderei großteils durch strenge Gesetze verhindert werden, deshalb ist der Fuchs nicht vom Aussterben bedroht. Füchse sind schön und notwendig für die Umwelt.