Der Totenkopfaffe, der kleinste der Primaten

Der eigenartige Totenkopfaffe ist der kleinste der Primaten und er gilt als der schönste Affe der Welt. Erfahre mehr über ihn!
Der Totenkopfaffe, der kleinste der Primaten

Letzte Aktualisierung: 25 März, 2019

Der Totenkopfaffe ist der kleinste der Primaten, aber er ist ein so eigenartiges und interessantes Tier, dass es sich lohnt, ein wenig mehr über ihn zu erfahren. Bist du schon neugierig? Lerne ihn kennen!

Der Totenkopfaffe

Merkmale

Wie bereits erwähnt, ist er der kleinste der Primaten, sodass er nur eine geringe Größe aufweist. Er ist in der Regel zwischen 25 und 35 Zentimeter groß und wiegt zwischen 500 und 1100 Gramm. Das Weibchen überschreitet selten 750 Gramm.

Das Gewicht des Männchens variiert je nach Jahreszeit. Denn wenn sich die Paarungszeit nähert, sammelt es Wasser und Fett in den Extremitäten, der Brust und den Schultern an.

Dies ermöglicht es ihm, sich auf spezifische Aufgaben zu konzentrieren und über die notwendigen Kräfte zu verfügen, um sie auszuführen.

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Sein Schwanz ist sehr lang, weil er Baumbewohner ist und sich so einfacher fortbewegen kann. Seine Krallen sind im Gegensatz zu anderen Primaten flach und befinden sich auf gebogenen Fingern, wodurch er sich frei und leicht durch die Bäume bewegen kann.

Der Totenkopfaffe: Merkmale

Der Totenkopfaffe hat kurzes Fell in orangefarbenen Tönen am Rumpf und den Extremitäten, braun auf den Schultern und Armen. Sein Gesicht ist immer weiß oder sehr hell. Es ist deshalb besonders auffällig und hebt sich vom Rest des Körpers ab.

Seine Augen sind rund mit einem kleinen rosafarbenen Augenlid und intensiv ebenholzfarben, wobei die Pupillen nicht zu unterscheiden sind.

Es gibt mindestens fünf verschiedene Totenkopfaffenarten, jede mit ihren eigenen Charakteristiken: Mittelamerikanischer Totenkopfaffe, Gewöhnlicher Totenkopfaffe, Nacktohr-Totenkopfaffe, Bolivianischer Totenkopfaffe und Vanzolini-Totenkopfaffe.

Wie ernährt sich der Totenkopfaffe?

Totenkopfaffen sind Allesfresser, aber sie ernähren sich vorwiegend von Früchten und Insekten. Sie fressen auch Blätter, Samen, Triebe und Nüsse. Manchmal nehmen sie auch kleine Wirbeltiere wie Vögel oder Fledermäuse in ihren Speiseplan auf.

Wenn der Totenkopfaffe jagt, beobachtet er seine Beute, die unaufmerksam auf einem Blatt verweilt und schlägt dann schnell zu. Auf saubere und kurze Weise.

Verhalten

Der Totenkopfaffe bewegt sich mit Hilfe seines Schwanzes und seiner geschickten Beine fast lautlos von einem Baum zum anderen. Normalerweise lebt er in kleinen Gruppen, in denen es sowohl Jungtiere, als auch Weibchen und Männchen gibt.

Der Totenkopfaffe: Verhalten

Obwohl es in der Regel etwa zwölf bis hundert Mitglieder sind, hat man aus unbekannten Gründen in Ausnahmefällen schon Gruppen bis zu 500 Affen gesehen. Unglaublich!

Die Kommunikation erfolgt über verschiedene Laute oder Geruchsmarken. Wenn er in der Nähe ein Raubtier sieht, versucht er vor der Flucht, die anderen mit einem spezifischen lauten Ton zu warnen.

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In der Paarungszeit sammelt sich bei den Männchen Flüssigkeit und Fett in den Gliedmaßen an. Je dicker das Tier, desto attraktiver ist es nämlich für das Weibchen!

Was seine Beziehung zum Menschen betrifft, ist der Totenkopfaffe ein aggressiver und auch furchterregender Primat. Deshalb ist es am besten, ihm nicht zu nahe zu kommen!

Ein kleines Dschungeltier, das als einer der schönsten Affen der Welt gilt.

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  • Herrera Parra JP, Estrada Cely GE. Patrón de comportamiento de monos ardilla (Saimiri sciureus). CES Med Vet y Zootec. 2012;